Von Mark Read 0
Nach vier Jahren

Erfolgstrainer Pep Guardiola verlässt den FC Barcelona

In vier Jahren gewann Josep Guardiola mit dem FC Barcelona so ziemlich alle Titel, die man gewinnen kann. Nun verlässt der 41-jährige die Katalanen zum Saisonende. Das Ende einer großen Ära?


Zuerst berichtete es die spanische Zeitung "Marca", nun gibt es die offizielle Bestätigung des Vereins: Josep "Pep" Guardiola wird den FC Barcelona am Ende der Saison verlassen. Nach vier unglaublich erfolgreichen Jahren an der Seitenlinie will der 41-Jährige offenbar eine Auszeit nehmen. Die nicht optimale aktuelle Saison, in der Barcelonas Wunderteam sowohl in der Champions League als auch in der Meisterschaft keinen Titel mehr holen kann, hat Guardiola offenbar als Anlass für seinen Abschied genommen.

"Ich wollte immer ganz kurze Verträge haben, weil die Arbeit als Trainer in Barcelona sehr große Anstrengung mit sich bringt", erklärte der Coach auf einer eilig einberufenen Pressekonferenz. "Vier Jahre als Trainer in Barcelona sind eine Ewigkeit und ich wollte immer klare Verhältnisse haben. Im Herbst habe ich dem Präsidenten gesagt, dass mein Ende gekommen ist. Aber den Spieler konnte ich das damals noch nicht sagen. Jetzt glaube ich, dass es der richtige Moment, weil wir in allen wichtigen Wettbewerben Klarheit haben."

Nicht einmal ein Blanko-Vertrag konnte ihn von einem Verbleib überzeugen. Einen solchen hatte ihm angeblich Barca-Präsident Sandro Rosell vorgelegt, Guardiola hätte dort selbst Gehalt und Laufzeit eintragen können. Seit der spanische Ex-Nationalspieler 2008 das Traineramt beim katalanischen Spitzenklub übernahm, feierte das Team sensationelle Erfolge und wurde völlig zu Recht zur "Übermannschaft" ausgerufen.

Drei spanische Meistertitel, zwei Triumphe in der Champions League und einmal der Gewinn des spanischen Pokals sind nur die bekanntesten der 13 Titel, die "Barca" unter Guardiola abstauben konnte. Wer dem Erfolgscoach nun nachfolgt, ist übrigens bereits bekannt: Co-Trainer Tito Vilanova wird zur neuen Saison den hochkarätig besetzten Kader übernehmen.


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