Von Nils Reschke 0
Robbens Schuss ins Glück

Endlich! Der FC Bayern besiegt den Dortmund-Fluch

Einer der Matchwinner hieß am Mittwochabend Arjen Robben. Sein Tor besiegelte den Einzug der Bayern ins Halbfinale im DFB-Pokal.


Dass die Bayern den BVB in dieser Saison durchaus schon geschlagen haben, wird ja gerne vergessen. Im Supercup gab es im August schon einen 2:1-Sieg zu feiern. Nur wird dieses eine Spiel und dieser Wettbewerb nicht ganz so ernst genommen. Deswegen galt: Seit sechs Partien, das blamable Endspiel von 2012 mit inbegriffen, hatte der FC Bayern München nun schon nicht mehr gegen die Schwarz-Gelben gewonnen. Am Mittwochabend in der Allianz-Arena war es endlich wieder einmal soweit. Mit 1:0 (1:0) setzte sich die Mannschaft von Trainer Jupp Heynckes zwar knapp, aber absolut und hochverdient durch, steht somit im Halbfinale des DFB-Pokals.

Das Tor des Abends gelang Arjen Robben kurz vor der Pause. Marcel Schmelzer hatte dabei kräftig mitgeholfen, denn der Dortmunder hatte sich von Philipp Lahm das Leder wegspitzeln lassen. Der Niederländer kam an den Ball und schlenzte diesen toll in den Winkel. Da gab es selbst für Roman Weidenfeller, der eine starke Partie ablieferte und ein toller Rückhalt seiner Elf war, rein gar nichts zu halten. Robben war es auch gewesen, der nach einer knappen Viertelstunde die erste Chance in diesem Viertelfinale hatte, da aber noch aus spitzen Winkel an Weidenfeller gescheitert war (14.). Javi Martinez hatte nach 36 Minuten ebenso das 1:0 auf dem Fuß gehabt.

Das ganz große Aufbäumen des BVB fand auch nach dem Seitenwechsel und trotz eines Rückstandes nicht statt. Dortmund bemühte sich, keine Frage. Aber die Bayern waren einfach hungriger. Nach nur wenigen Sekunden hätten sie zudem fast durch Thomas Müller das 2:0 erzielt. Und über die gesamte zweite Hälfte waren die Hausherren dem 2:0 näher als der BVB dem Ausgleich. Nur ein einziges Mal wurde es noch brenzlig für den FCB. In der Schlussminute segelte eine letzte Flanke in den Münchner Strafraum. Der eingewechselte Julian Schieber konnte den Ball aber nicht mehr entscheidend drücken. Das Spielgerät flog knapp über die Latte, das Match war für die Borussia verloren.

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