Von Nils Reschke 0
Ein Traum aus Wachs

Emma Watson täuschend echt jetzt auch bei Madame Tussauds zu bewundern

„Harry Potter“-Darsteller Daniel Radcliffe bekommt Gesellschaft. Jetzt gibt es auch Emma Watson im Londoner Wachsfigurenkabinett Madame Tussauds zu bewundern.


Man muss schon zwei oder drei Mal hinschauen, vor allem aber ganz genau, um zu merken, dass dort nicht die leibhaftige Emma Watson sitzt. Die Haare sind wieder länger, brav zu einer Hochsteckfrisur frisiert. In einem schlichten, aber eleganten schwarzen Kleid hat es sich die britische Schauspielerin auf einem roten Ledersofa bequem gemacht, das eine Bein über das andere geschlagen. Ihr Blick wirkt verträumt – doch das alles ist nicht echt! Denn die „falsche“ Emma Watson ist der prominenteste Neuzugang im Wachsfigurenkabinett von Madame Tussauds.

Ihr Schauspielkollege Daniele Radcliffe aus der Zauberer-Saga rund um „Harry Potter“ hat es bereits ins Londoner Wachsfigurenkabinett geschafft. Wann Emma Watson folgen würde, war offenbar nur eine Frage der Zeit. Nicole Fenner, Sprecherin von Madame Tussauds, verriet dem Magazin Vogue: „Emma ist schon seit einer Weile eine der am meisten gewünschten Wachsfiguren, zusammen mit One Direction.“ Und eines steht ja wohl schon fest: Ihr Abbild aus Wachs ist besonders gut gelungen, wirkt täuschend echt.

Die Idee einer Ausstellung für Wachsfiguren hatte Gründerin Marie Tussaud schon 1802, als sie erstmals eine Sammlung der von ihr erschaffenen Skulpturen veröffentlichte. 1835 wurde dann daraus unter tatkräftiger Mithilfe ihrer Söhne ein eigenes Museum. 1850 starb Madame Tussaud. 34 Jahre später nahm sich ihr Enkel dem Wachsfigurenkabinett an und eröffnete das Museum 1884 an der Marylebone Road neu. Dort steht es in London bis heute. Mittlerweile gibt es rund um den Globus zahlreiche „Zweigstellen“, unter anderem auch in Berlin und seit 2011 auch auf dem Wiener Prater.


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