Von Nils Reschke 0
Grabstätte unterm Hammer

Elvis Presley: Zum Ersten, zum Zweiten - und zum Dritten

Dort begraben liegen, wo einst auch der King beigesetzt wurde? Geht nicht, gibt’s nicht. Wer gerne in der ehemaligen Gruft von Elvis Presley die Ewige Ruhe finden möchte, hat bei einer Auktion am 23. Juni die einmalige Gelegenheit dazu.


Es gibt Menschen, die Sammeln für ihr Leben gerne Briefmarken. Andere bringen es auf eine stattliche Sammlung an Autogrammen ihrer Stars. Doch wer über das nötige Kleingeld verfügt, dem dürfte das alles nicht weit genug gehen. Da kommt eine Versteigerung des Auktionshauses „Julien´s“ gerade recht. Denn fast 35 Jahre nach dem Tod des „King of Rock´n´Roll“ wird die wird am 23. Juni jetzt die Grabstätte versteigert, in der Elvis Presley 1977 ursprünglich beigesetzt wurde. Zur Ruhe kam Presley dort nicht lange. Nur zwei Monate später wurde der King dann auf sein Anwesen nach Graceland überführt.

Die Gruft von Elvis Presley auf dem Forest-Hill-Friedhof in Memphis im US-Bundestaat Tennessee steht seitdem leer und wartet auf einen neuen „Bewohner“. Wer also dort beigesetzt werden möchte, wo einst der „King of Rock´n´Roll“ bestattet wurde, noch dazu umringt von edlem Granit und Marmor, der hat auf der Auktion die Chance dazu. „Für einen großen Elvis-Fan eine große Gelegenheit“, rührte der Leiter des Auktionshauses „Julien`s Auctions“, Darren Julien, schon einmal die Werbetrommel für die Veranstaltung am 23. Juni. In der New York Times meinte Julien außerdem: „Nur eine Person kann dann sagen: Hey, ich werde dort begraben, wo einst Elvis lag.“

Allerdings gibt es da für viele Fans einen kleinen, nicht unwesentlichen Haken: Das Mindestgebot für die ehemalige Gruft von Elvis Presley liegt bei stolzen 100.000 US-Dollar. Mit inbegriffen für den Höchstbietenden ist aber immerhin auch eine Beisetzungsfeier in der ansässigen Kapelle. Wem das zu teuer ist, der könnte am selben Tag vielleicht noch bei einem Stück aus Michael Jacksons Schatztruhe fündig werden: Versteigert wird dann auch unter anderem der mit Pailletten besetzte Handschuh sowie eine rote Jacke der Dangerous-Tour des King of Pop. Und wer den Zuschlag erhält, tut nebenbei noch Gutes. Ein Großteil der Einnahmen geht an einen karitativen Zweck.


Teilen:
Geh auf die Seite von: