Von Nils Reschke 0
Elisa Schmidt

Elton John kann nicht widerstehen: Die Femme Fatale, die musikalisch verführt

An den Gerüchten, stellt Elisa Schmidt gleich klar, sie habe eine Affäre mit Schauspieler Hugh Grant gehabt, sei nichts dran. Geschadet haben aber dürften diese Schlagzeilen nicht, endlich ein wenig mehr Öffentlichkeit zu bekommen. Denn die hat sich Sängerin Schmidt durchaus verdient.


Sie trägt den schönen Vornamen Elisa. Ihr Nachname hingegen ist wenig spektakulär, verrät aber immerhin ihre Herkunft:

Schmidt heißt sie. Und unter diesem Künstlernamen tritt die hübsche 22-Jährige auch auf. Wie „Schmidt“ hört sich aber ihre Musik ganz und gar nicht an. Im Gegenteil. Und so kam es, dass sie eines Tages nach einem ihrer umjubelten Konzerte angesprochen wurde, ob sie nicht Lust hätte, Elton John auf seiner Australien-Tour zu begleiten. „Ja klar, rede du nur“, habe sie damals gedacht.

Bis ihr Manager sie anrief und mitteilte: Das Angebot sei durchaus ernst gemeint gewesen. „Fast zehn Mal habe ich mich von ihm zurückrufen lassen“, grinst Schmidt. „Dann habe ich es auch geglaubt.“ In ihrer Heimat Deutschland kennt man die 22-jährige Schönheit bislang eher weniger. Mit 16 Jahren war sie damals ganz jung nach London gezogen, ehe es sie in die Vereinigten Staaten zog. Mittlerweile lebt sie aber wieder in Berlin. „Ich war schon immer ein kleines Nomadenkind“, verrät Schmidt. „Es ist einfach so spannend, neue Leute und Orte kennen zu lernen. Und wenn man mit dem Reisen einmal anfängt, wird man ziemlich schnell süchtig danach.“ Nun, Gelegenheit wird sie im Rahmen der Tournee von Elton John dazu dann ja ausreichend bekommen.

In England ist Schmidt mittlerweile schon eine kleine Berühmtheit. Nicht nur wegen ihrer Stimme. Lasziv sei sie, eine echte Femme Fatale, ein schnurrendes Kätzchen – so wird Schmidt immer wieder charakterisiert. Sonderlich gestört fühlt sich die 22-Jährige dadurch nicht. Sie findet sich damit ab. „Schwieriger finde ich es, wenn Künstlerinnen eine Rolle spielen, die nicht zu ihnen passt. Dann werden sie auf einmal in eine Schublade gesteckt und beklagen sich, dass sie eigentlich ganz anders sind“, meint Schmidt. „Solange man aber mit sich im Reinen ist und sich treu bleibt, kann man als Frau so auftreten wie man möchte.“  Damit, eine Femme Fatale zu sein, kommt Schmidt schon klar: „Ich bin ein großer Fan von diesem Charakter. Die Femme Fatale ist eine Verführerin, und ich verführe mit der Musik. Also denke ich schon, dass es da Gemeinsamkeiten gibt. Mein Album heißt ja auch Femme Schmidt.“


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