Von Nils Reschke 0
Das Casting beginnt

Elfte Staffel von „Deutschland sucht den Superstar“ soll anders werden

Man wolle „am großen Rad drehen“, kündigte der Unterhaltungschef von RTL schon einmal an. Wie sich DSDS verändern kann, verriet er aber noch nicht konkret.


Am 6. Juli geht es also wieder los. „Alles auf Anfang“ heißt es dann bei RTL und seinem wohl bekanntesten TV-Format „Deutschland sucht den Superstar“. Die Castings touren durch die ganze Republik und wir werden wieder von talentierten Sängern überrascht und von talentfreien Möchtegernen gequält. Dass DSDS dabei aber auch eine Rundumerneuerung erfahren soll, scheint beschlossene Sache.

Nähere Details könnten am 10. Juli ans Tageslicht kommen, wenn der Kölner Privatsender offiziell in Hamburg im Rahmen einer Programmpräsentation die neue Staffel von „Deutschland sucht den Superstar“ vorstellen will. Einen Vorgeschmack gab RTL-Unterhaltungschef Tom Sänger schon in einem Interview mit dem Wochenmagazin Der Spiegel. Dort sprach er davon, dass man drastischer an einem großen Rad drehen müsse, was Veränderungen betrifft. Das kann nun alles oder gar nichts bedeuten. Nur: Ändern muss sich bei DSDS sicherlich etwas.

DSDS: Welche Veränderungen sind ratsam für die Show?

Denn die Quoten des Erfolgsformates auf RTL waren auch in der zehnten Staffel wieder rückläufig.  Die einzige Erfrischung: Dank Beatrice Egli, der späteren Siegerin, hätte man Superstar im Titel auch durch Schlagerstar ersetzen können. Ob das vielleicht ein Ansatz für Änderungen ist, bleibt abzuwarten. Es gibt nämlich auch Medien-Experten, die behaupten, zu viele Neuerungen täten einem Format nicht gut. Das Dschungelcamp sei ein gutes Beispiel: Da ist über die Jahre hinweg so gut wie nichts verändert worden. Und die Quoten stimmen – immer noch!


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