Von Nils Reschke 0
ESPY Awards

Ein Sport-Oscar für Lionel Messi, doch LeBron James räumt groß ab

In der Nacht zum Donnerstag wurde ausnahmsweise einmal nicht den Schauspielern, Models oder Regisseuren der Rote Teppich ausgerollt, sondern den Sportlern. Denn in Los Angeles würdigte der US-amerikanische Fernsehsender ESPN die Größen des Sports mit den ESPY Awards, so etwas wie die Oscars im Sport. Es war bereits die 20. Verleihung dieser Art – und die hatte einen großen Abräumer.


LeBron James, der Basketballer von den Miami Heats aus der NBA durfte bei den "ESPY Awards" gleich drei Trophäen mit nach Hause nehmen: Der 27-Jährige räumte in den Kategorien „Bester männlicher Athlet“, „Beste Meisterschaftsleistung des Jahres“ und „NBA-Spieler des Jahres“ ab. Ein echter Dreier also für LeBron James. Es blieb allerdings für ihn ein kleiner Wermutstropfen. Denn LeBron James befindet sich natürlich auch im Kader der Vereinigten Staaten für das Basketball-Team, das bei den Olympischen Spielen in London teilnehmen wird. Deswegen konnte er seine drei Awards nicht persönlich in Empfang nehmen.

Mit dem „Rekord des Jahres“ wurde Drew Brees von den New Orleans Saints im Football ausgezeichnet. Denn der Quarterback brach mit 5476 Yards den Pass-Rekord von Dan Marino, der diese Bestmarke bislang mit 5084 Yards hielt. Die LA Kings überraschten als Achter der regulären Saison in der NHL, um anschließend den Stanley Cup, die begehrteste Vereinstrophäe im Eishockey zu gewinnen. Lionel Messi vom FC Barcelona wurde zum besten Internationalen Sportler gekürt.

Die ESPY Awards 2012:

Sportlerin des Jahres: Brittney Griner (Baylor Lady Bears, Basketball)

Sportler des Jahres: LeBron James (Miami Heat, Basketball)

Mannschaft des Jahres: Miami Heat, (NBA-Champion)

Rekord des Jahres: Drew Brees (New Orleans Saints, Football)

Shooting-Star Jahres: Jeremy Lin (New York Knicks, Basketball)

Überraschung des Jahres: Los Angeles Kings (Eishockey)

Spiel des Jahres: San Francisco 49ers - New Orleans Saints (36:32)

Moment des Jahres: Tim Tebows 80-Yard-Touchdown-Pass zu Demaryius Thomas.

Internationaler Sportler des Jahres: Lionel Messi (FC Barcelona)

Bestes Comeback des Jahres: Matthew Stafford (Detroit Lions, Football)

Spieler des Jahres in der Footballliga NFL: Aaron Rodgers (Green Bay Packers)

Spieler des Jahres in der Baseballliga MLB: Josh Hamilton (Texas Rangers)

Spieler des Jahres in der Eishockeyliga NHL: Jonathan Quick (Los Angeles Kings)

Spieler des Jahres in der Basketballliga NBA: LeBron James (Miami Heat)

Spieler des Jahres in der Fußballliga MLS: David Beckham (Los Angeles Galaxy)

Boxer des Jahres: Floyd Mayweather Jr.

Golfer des Jahres: Bubba Watson/Cristie Kerr

Tennis-Spieler des Jahres: Novak Djokovic/Maria Scharapowa


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