Von Stephanie Neuberger 0
Kann das gut gehen

Ein "Bourne" Film ohne Matt Damon als Jason Bourne?

Wenn eine Filmreihe gut läuft, werden meist immer weitere Teile gedreht. Wenn der Hauptdarsteller nicht mehr will, bleibt die Rolle neu zu besetzen oder sich etwas neues einfallen zu lassen. Letzteres haben die Macher der "Bourne" Reihe getan. Neuer Hauptdarsteller, neue Geschichte.


Generell bin ich ein Fan von Filmreihen, die inhaltlich aufeinander basieren. Nur dass meist ein Jahr oder mehr zwischen den Teilen ins Land gehen, finde ich unschön. Kein Fan bin ich davon, wenn Hauptdarsteller wechseln, nachdem ich mich jahrelang an einen Darsteller für eine Figur gewöhnt habe.

Diese Woche kommt ein neuer Teil der „Bourne“-Reihe in die Kinos. Wir erinnern uns, dass Matt Damon als Jason Bourne in drei Teilen für reichlich Action auf der Leinwand sorgte. Es sind sehr rasante Filme, nicht nur was die Actionszenen, sondern auch die Handlung betrifft. Als ich hörte es kommt ein neuer „Bourne“ Film in die Kinos, war ich überrascht, dass nichts mehr so war wie in den ersten Filmen. Denn Matt Damon spielt nicht die Hauptrolle und Paul Greengrass führt nicht mehr Regie. Im neusten Streifen hat Tony Gilroy, der vorher für das Drehbuch verantwortlich war, auch den Regiestuhl besetzt. Doch wer wie ich im ersten Moment denkt, dass ein neuer Darsteller Jason Bourne verkörpert, liegt falsch.

Der neue Film der Reihe heißt „Das Bourne Vermächtnis“. Bereits der Titel macht deutlich, dass Matt Damon nicht gebraucht wird. Es hat etwas von einem Sequel, nur dass der Hauptdarsteller in der vorherigen  Trilogie nicht auftaucht. Im neuen Streifen muss Jeremy Renner als Aaron Cross zeigen, was er als Actionheld drauf hat. Ebenso wie in den bisherigen Teilen gibt es Action und Bösewichte, die hinter Cross her sind. Mit Hilfe von Medikamenten  hat der Geheimdienst super Soldaten erschaffen. Nach dem Wirbel, den Jason Bourne ausgelöst hat, möchte der Geheimdienst das „Outcome“ Projekt beenden, was bedeutet, das die Soldaten verschwinden müssen. Durch ein Mittel werden sie alle getötet. Nur Aaron Cross kann entkommen und findet im letzten Moment eine Ärztin, gespielt von Rachel Weisz,  die an der Medikation beteiligt war. Cross benötigt neue Pillen, damit er auch weiterhin seine verschärften Sinne und die schneller Heilung behalten kann, um die Jagd zu übersteht.

Zu Jason Bourne und seiner Verschwörung gibt es ab und zu kleine Hinweise. Tony Gilroy kennt sich mit der Reihe natürlich bestens aus und kann spielend kleine Hinweise zu den Vorlagen streuen.

Ob Jeremy Renner seine Sache gut macht, kann jeder ab dem 13. September im Kino sehen. Ich bin gespannt, ob der Film an die vorherigen erfolgreichen Teile anknüpfen kann. Auch wenn es eine andere Rolle ist, muss sich Renner sehr wahrscheinlich mit Matt Damon messen, denn beide spielen im Grunde den gleichen Typ: Verfolgt und gehetzt vom Geheimdienst, dessen Geheimnis gewartet werden möchte.


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