Von Milena Schäpers 0
Harmonie? No Way!

Echo 2012: Sido und Bushido stänkern gegen Udo Lindenberg und Co.

Udo Lindenberg und Peter Maffay: Für Sido und Bushido waren die beiden Altmeister ein Grund, bei der diesjährigen Echo-Verleihung auf der Bühne zu pöbeln.


Eigentlich wollten die beiden ihr Gangster-Image doch ablegen. Doch anscheinend können sie es nicht so ganz lassen. Obwohl sie sich über ihren Echo in der Kategorie „Video National“ hätten freuen können, haben die Rapper nichts Besseres zu tun, als sich über andere Musiker auszulassen.

Denn zuvor verdiente Udo Lindenberg (65) sich zwei Echos in den Kategorien „Künstler Rock/ Pop National“ und „DVD-Produktion National“. Da Lindenberg bereits einen Echo für sein Lebenswerk bekam, stieß das bei Sido sauer auf. „Als Allererstes finde ich's voll unfair, dass jemand der ein Echo für sein Lebenswerk bekommen hat, danach auch nochmal einen bekommen kann. Wenn ich einen Echo für mein Lebenswerk bekomme, dann sterbe ich danach“, pöbelte der 31-jährige.

So heißen die Stars wirklich!

Auch Bushido beließ es nicht bei einer einfachen Dankesrede: „Wir haben heute Abend die Kategorie 'Bestes Video' gewonnen! Dieser Preis war ein Voting-Preis! Das darf man nicht vergessen!“ Auf Peter Maffay (62) war der Berliner nicht gut zu sprechen, seit dem dieser sich von der Zusammenarbeit mit Bushido distanziert hatte und der HipHopper ließ sich diesen Spruch am Ende nicht nehmen: „Wir sind politisch inkorrekt! Auf Wiedersehen Peter Maffay! Yo!“

Mit diesen Worten verabschiedeten sich die Musiker, doch ob der Streit damit beendet ist, weiß man bei „Bad-boys“ nie so genau.


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