Von Milena Schäpers 3
Für die Sensationsgier

DSDS: Ex-"Superstar" erhebt schwere Vorwürfe

Jetzt ist es offiziell: DSDS-Siegerin Elli Erl (32) berichtet, dass RTL nicht nur Lebensgeschichten zur Emotionalisierung der Zuschauer ausschmückt, sondern sogar erfundene Geschichten von den Kandidaten fordert!


Natürlich war es kein Geheimnis, dass bei der RTL-Show DSDS ein tragischer Schicksalsschlag manchmal mehr als der Gesang eines Kandidaten zählt. Weist der Kandidat eine tragische oder markante Besonderheit auf, wird diese in den Vordergrund gehoben.

Erst kürzlich sorgte das Ausscheiden des stimmlich hervorragenden Hamed Anousheh für Wirbel, weil gleichzeitig Joey Heindle weiterkam, der nach Meinung vieler Zuschauer weniger musikalisches Talent, dafür eine dramatisch Lebensgeschichte zu bieten hat.

DSDS: Diese Kandidaten sind noch im Rennen!

Elli Erl, die einzige weibliche DSDS-Siegerin, gewann 2004 in der zweiten Staffel und bestätigt im Gespräch mit dem Magazin "Prinz" die Vermutung, dass die Show nur noch auf Skandale und Lebensgeschichten gepolt sei und die Schwerpunkte auf persönliche Dramen verschoben worden sei.

Doch mit einer Aussage schockt sie nun dennoch: „Bereits in den Anmeldebögen werden heute Fragen gestellt, die nur auf einen Skandal schielen. Als die Quoten nicht ganz so durch die Decke gingen wie bei der Premierenstaffel, bat der Sender um ein paar gute, gerne auch erfundene Geschichten. Wir haben abgelehnt, waren ja größtenteils schon etwas älter.“

Für die Quoten geht man wohl auch dazu über, den Zuschauern Lügen über die Kandidaten aufzutischen. Behauptet zumindest Elli, die übrigens 2004 schnell auf eine Zusammenarbeit mit Dieter Bohlen verzichtete, dafür aber auch nur einen sehr kurzen Erfolg hatte.

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