Von Mark Read 1
Fünfte Mottoshow

DSDS: Aus der Traum für Schlager-König Kristof Hering

Gestern Abend hatte die fünfte "DSDS"-Mottoshow keinen leichten Stand, musste sich Dieter Bohlens Castingshow doch gegen das zeitgleich laufende Promi-Boxen von ProSieben behaupten. Gesungen wurde natürlich trotzdem - und diesmal musste am Ende der Schlagerkönig gehen.


In der gestrigen Mottoshow mussten die sechs verbliebenen Kandidaten je ein Duett mit einem anderen Sänger und dann ein Solo-Stück singen. Die spannendste Frage war natürlich, wie sich der umstrittene Krächz-Sänger Joey Heindle im Duett mit dem Top-Favoriten Luca Hänni behaupten würde. Die überraschende Antwort: Gar nicht mal so schlecht. Zwar konnte er Luca bei Enrique Iglesias' Schmalzballade "Hero" keineswegs das Wasser reichen, doch er traf auch deutlich mehr Töne als zuletzt. Insgesamt ein sehr schönes Duett.

Zwar prasselte auf Joey wieder viel Kritik von Seiten der Jury ein. So bemängelte Dieter Bohlen etwa bei seinem Solo-Stück "Bitte hör nicht auf zu träumen": "Falsche Töne kann man nicht immer nur mit Tränen verdecken. Das war von Xavier Naidoo weit weg". Doch Joey kam wieder eine Runde weiter - im Gegensatz zu Kristof Hering.

DSDS: Diese Kandidaten sind noch im Rennen!

Der 22-Jährige hatte mit seiner Vorliebe für deutschen Schlager und sein extrovertiertes Auftreten in dieser Staffel für Furore gesorgt. Gestern verließ er sich im Duett mit Daniele Negroni erstmals auf einen englischsprachigen Song ("YMCA" von den Village People), doch solo setzte er erneut auf Schlager. Seine Version von "Joana", dem Schunkel-Hit von Roland Kaiser, war allerdings nicht optimal gelungen. Das fand nicht nur die Jury, sondern auch das Publikum, das Kristof letztlich nach Hause schickte.

Doch stolz kann der Sänger trotzdem sein. Er hat sich länger gehalten, als ihm so mancher zugetraut hätte. Und er hat viele neue Fans gewonnen.

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