Von Nils Reschke 0
TV-Quoten

Dschungelcamp und DSDS schlagen den Raab

Mit einer Traumquote war die siebte Staffel des Dschungelcamps gestartet. Am Samstagabend stand Tag Nummer zwei auf dem Programm – mit starker Konkurrenz. Denn auch „Schlag den Raab“ sendete zeitgleich auf ProSieben.


Im Dezember noch hatte „Schlag den Raab“ mit dem Rekord-Duell um 3,5 Millionen Zuschauern für eine faustdicke Überraschung gesorgt, als ProSieben mit tollen TV-Quoten sogar das Finale beim „Supertalent“ auf RTL besiegen konnte. Doch gegen den Dschungel war für das Erfolgsformat mit dem „Raabinator“ kein Kraut gewachsen. „Schlag den Raab“ war – wie zu erwarten war – der größte Widersacher des Dschungelcamps, brachte es allerdings nur auf 1,87 Millionen Zuschauer bei der werberelevanten Zielgruppe der 14- bis 49-Jährigen. Das war der zweitschlechteste Wert in der Geschichte der Show auf ProSieben.

Insgesamt schalteten noch 2,95 Millionen Zuschauer vor dem Fernseher „Schlag den Raab“ ein, was einem Marktanteil von 12,0 Prozent entspricht. Damit dürften die Verantwortlichen von ProSieben dennoch zufrieden sein. 4,21 Millionen der 14- bis 49-jährigen Zuschauer entschieden sich hingegen ab 22.15 Uhr für das RTL-Dschungelcamp. „Ich bin ein Star – Holt mich hier raus“ kam somit auf einen Marktwert von 36,5 Prozent. Beim Staffelstart waren es noch 39,8 Prozent gewesen. Der Dschungel musste also leichte Verluste hinnehmen, doch es blieb natürlich eine Traumquote bei der werberelevanten Gruppe.

Gewonnen beim Gesamtpublikum hat aber weder RTL noch ProSieben. Nein, im ZDF lief ein weiterer „Stubbe“-Krimi, und der holte starke 7,59 Millionen Zuschauer und verwies damit „Die 20 Jahre Show“ von Andrea Berg in der ARD, bei der weit mehr als eine Millionen Fans weniger einschalteten, auf Platz drei – noch hinter dem Dschungelcamp. Die neuste Ausgabe von „Deutschland sucht den Superstar“ hatte gegen „Stubbe“ nichts zu lachen. 4,25 Millionen Zuschauer sind ein eher durchschnittlicher Wert für RTL.


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