Von Nils Reschke 0
Dschungelcamp 2012

Dschungel-Nachlese: Tante Brigitte immer vorne, Ailton schlägt Culcha Candela

Culcha Candela versagt auf der ganzen Linie, der Ramonator gibt klein bei, Kim hat etwas mit Morsta zu klären, und Rocker Martin trieb die Sehnsucht aus dem RTL-Dschungel. Beim großen Wiedersehen mit allen Kandidaten wurde so manche Ungereimtheit gelüftet.


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Das Dschungelcamp 2012 auf RTL ist Geschichte. Abzuwarten bleibt jetzt nur noch, wer die mehr oder minder ekligen Prüfungen nutzen konnte, um in der Medienlandschaft wieder Fuß zu fassen. Fest steht dabei jetzt schon: Um Dschungel-Queen Brigitte Nielsen müssen wir uns keine Sorgen machen. Denn die Dänin übernimmt in Kürze im englischen Fernsehen einen Frauen-Talk. Ob sie dort dann auch so freiherzig über ihre Affären in Hollywood plaudern wird? Mit den Worten „Australia, here we come“ und „Rock the jungle“ war die 48-Jährige in den australischen Busch gezogen. Und vom ersten Tag an flogen der Doppel-D-Dänin die Sympathien der TV-Zuschauer bei „Ich bin ein Star – Holt mich hier raus“ nur so zu. Bei jeder Ausstrahlung auf RTL hatte Tante Brigitte im Voting die Nase vorne, wie die veröffentlichten Quoten auf Bild.de jetzt beweisen. Rocco Stark, Dritter im RTL-Dschungel, war lange Zeit zweitbeliebtester Campbewohner. Doch auf der Zielgeraden überholte Flirtpartnerin Kim Gloss ihn dann doch noch. Das Dschungel-Küken kürten die RTL-Zuschauer zur Prinzessin.

Ailton macht den Rex: „Nossa“!

Einer der Gewinner, auch wenn die Zuschauer ihn offensichtlich missverstanden haben („Bitte rufi an nix“), war natürlich auch Ailton. Zum einen ist alles mit Ehefrau Rosalie in Butter. Wie das der Busengrabscher und Kugelblitz in Personalunion hinbekommen hat? „Ich habe gesagte, alles nur Spaß.“ Gelacht haben dürfte Rosalie darüber dennoch nicht. Aber immerhin wurde sie beim Sympathmann auch nicht zu Psychopathfrau, worauf Moderatorin Sonja Zietlow zuvor noch spekuliert hatte. Dass Ailton aber irgendwie doch der Sieger des Camps war, erfuhr er beim großen Wiedersehen mit allen Dschungel-Insassen. Denn während kaum ein Mensch den schlechtesten Dschungel-Song aller Zeiten, „Wildes Ding“ von Culcha Candela, kennt, half der Brasilianer seinem Landsmann Michel Telo mit dem Hit „Ai Se Eu Te Pego“ bis auf Platz zwei der deutschen Singlecharts. Rex Gildo und „Hossa, Hossa“ war gestern – heute ist „Nossa, Nossa“ auf jeder Fiesta angesagt. Ein Sommerhit mitten im Winter und auch dank des Kugelblitzes.

Ramonator kleinlaut: „Ich war eine Zicke“

Und was offenbarte uns die Reunion sonst noch? Rambo-Ramona zeigte – man höre und staune – Einsicht: „Ich wollte nicht als Zicke im Dschungel gelten. Mein Fazit: Ich war eine Zicke.“ Die Leiß, bekannt als Ramonator, gab offenherzig zu: „Es tut gut, auch mal böse zu sein.“ Martin Kesici indes stellte richtig, dass er nicht vorzeitig gegangen sei, um ein Rockkonzert zu besuchen. Die Sehnsucht nach seiner neuen, ganz frischen Liebe trieb ihn aus dem Camp. Ein sentimentales Vier-Finger-Faultier also, wir sind entzückt. Das kann man von Kim Gloss ganz und gar nicht behaupten. Auf die Nachricht, ein Kerl namens Morsta gibt sich als ihr Freund aus und ist not amused über das Techtelmechtel mit Rocco Stark, reagierte das Dschungel-Küken geschockt. „Das ist ein Freund, aber nicht mein Freund.“ Jetzt wolle sich Morsta erstmal Rocco vorknöpfen. Das kann ja was geben. Und da fragen wir uns doch alle: Was geht los daraus?

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