Von Nils Reschke 0
Dschungelcamp 2013

Dschungel-Logbuch, Tag 3: Porno-Paddy im Beichtstuhl

Goooood Morning, Down Under! Hier ist wirklich was im Busch – und zwar im australischen. Was liegt da näher, als Tagebuch zu führen, damit auch nichts wirklich Wichtiges unters Moos gekehrt wird. Das Dschungel-Logbuch, Tag drei.


Liebe Busch-Brüder und -Schwestern, von Mike Krüger gibt es einen alten Gag, der da lautet: Übel, übel, sprach der Dübel, als er in der Wand verschwand. Nun, irgendwie muss ich dieser Tage immer an den Uralt-Witz denken, wenn ich mich selbst davon überzeuge, dass es den Kandidaten im Dschungelcamp auch wirklich noch gut geht. Denn die große Fiona-Show geht in die nächste Runde. Die verschwindet nämlich täglich und mehrere Male im Dschungel-Klo, um sich zu erleichtern. Es ist schon toll, wie Frau Erdmann das Top-Klischee der Model-Branche derart eindrucksvoll unter Beweis stellt, dass man sich wundert, warum sie eigentlich nicht bei den Golden Globes als beste Haupt-, naja, zumindest Nebenrolle nominiert war. Wir wollen es ja nicht übertreiben.

Mama Katzenberger hat sicher derweil festgelegt: „Ich kenne Fiona seit fünf Tagen. Und seit fünf Tagen muss sie sich übergeben. Standardprogramm.“ Während unser Erdmännchen also wieder einmal speien ist, ergreift Schnuckelchen Patrick Nuo endlich im australischen Busch die Initiative – mit einer knallharten Beichte. Bislang war der einstige DSDS-Juror ja „so auffällig im Camp wie in den Charts“, wie Daniel Hartwich schon treffend feststellte. Doch die Zeit des Schweigens ist vorbei. Porno-Paddy packt aus! „Vergesst Alk und Heroin – ich war pornosüchtig. Es zerfrisst deine Persönlichkeit.“ Sofort eilt Georgina mit guten Ratschlägen herbei: „Sorry, dass ich störe, aber das wird ins Fernsehen übertragen.“ Fragezeichen aller Orten. Dann setzt Nuo seine ungeschminkte Beichte fort. Solange er nicht Hand anlegt, ist ja alles gut.

Derweil plagen Joey Superbrain ganz andere Sorgen. Sie bringen ihn buchstäblich auf die Palme. Im Dschungellager zog eine frische Brise auf, vertrocknete Blätter stürzten von den Baumkronen. Eine Bedrohung für Leib und Seele. So geht das natürlich nicht, weswegen Joey schnurstracks den Weg ins Buschtelefon suchte: „Ey, da ist so ein fettes Teil vom Himmel gefallen. Sollen wir hier verrecken mit den Palmen?“ Die Verzweiflung stand Joey ins Gesicht geschrieben. „Schickt uns einen Ranger rein – ich hab keinen Bock, dass ich tot aufwache.“ Wir doch auch nicht Joey. Stumm aufwachen würde uns völlig genügen. In diesem Sinne: Bis morgen dann, wenn es wieder heißt: Wir übergeben an Fiona.

„Alle Infos zu „Ich bin ein Star - Holt mich hier raus!“ im Special bei RTL.de.


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