Von Nils Reschke 0
Dschungelcamp 2013

Dschungel-Logbuch, Tag 2: An der Nordseeküste

Goooood Morning, Down Under! Hier ist wirklich was im Busch – und zwar im australischen. Was liegt da näher, als Tagebuch zu führen, damit auch nichts wirklich Wichtiges unters Moos gekehrt wird. Das Dschungel-Logbuch, Tag zwei.


Liebe Busch-Brüder und -Schwestern, endlich ist Stimmung im Camp. Da hat sich das RTL wohl gedacht, es sollte auch reichlich geschunkelt werden. Ihr wisst schon: Klingelingeling, klingelingeling, hier kommt der Eiermann! Und auf einmal stand da kein Pferd, sondern ein Klaus auf dem Flur. Denn Klaus Baumgart, der „dicke Klaus“ des Schlagerduos „Klaus und Klaus“ macht es sich jetzt im Dickicht gemütlich und Onkel Dagobert den Job als Bürgermeister streitig. Und das hat natürlich einen triftigen Grund. Crazy Helmut ist nicht mehr da! In den kommenden Tagen wird eine Affenhitze erwartet. Die höchsten Temperaturen seit einhundert Jahren. Das wurde dann wohl auch dem RTL zu heiß. Doktor Bob, der Arzt, dem die Promis vertrauen, riet Helmut Berger, doch besser das Camp zu entlassen. Schade, jammerschade.

Dabei hätte Crazy Helmut noch durchaus wertvoll für die Trümmer-Truppe werden können. Eine seiner letzten glorreichen Taten: Als Georgina ohne Stern von der Dschungelprüfung kam, erhitzten sich die Gemüter, nur Bürgermeister Berger blieb cool. „Wir können ja einen Salat essen. Schneiden wir die junge Palmen an.“ Der Mann behält einfach den Überblick. Ganz im Gegensatz zu anderen Bewohnern des Camps, den die Hitze offenbar wesentlich mehr zu schaffen machte, als dem 68-Jährigen, der nur widerwillig seine Behausung verließ. Joey Heindle zum Beispiel, von dem wir gelernt haben, dass er „eine schwache Schilddrüse“ habe. Oder Allegra, die den ganzen Tag lang „Schicksalsjahre im Curtis-Clan“ spielt und pausenlos etwas von Herrn Papa wimmert. Da stellt sich doch die Frage: Wem geht hier die Hitze wirklich auf den Keks?

Derweil können wir ahnen, dass es Daniela Katzenberger unter Mami Iris nicht immer leicht gehabt haben dürfte. Als sich Fiona jedenfalls übergeben musste, urteilte Frau Klein psychologisch sicher: „Das ist nichts Neues, macht sie doch jeden Tag. Die hat eine Figur wie ein Fahrrad. Wenn wir alle zehn Kilo abnehmen, ist Fiona nicht mehr da.“ Und dann folgt der Satz aller Sätze: „Wenn sie meine Tochter wäre, hätte ich sie längst erschossen.“ Da wird selbst Onkel Dagobert, der das Camp mit abendlichen Räuberpistolen am Lagerfeuer, äh, Gaskocher versorgt, hellhörig. Wir jedenfalls hören ganz genau hin, was Tag drei im Dschungelcamp bringen mag. Ohne Helmut, mit Klaus und ganz viel Joey-Heindle-Weisheiten.

„Alle Infos zu „Ich bin ein Star - Holt mich hier raus!“ im Special bei RTL.de.


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