Von Andrea Hornsteiner 0
Er war süchtig

Drogengeständnis von Rod Stewart: "Ich begann Steroide zu nehmen"

Der 67-jährige Sänger hat nun gestanden, dass er in den 80er Jahren begann, Steroide zu sich zu nehmen. Dies tat er angeblich, weil seine Stimme durch eine Halserkrankung Schaden genommen hatte.


Der Sänger machte scheinbar vor keiner Droge halt. Nun gesteht Rod Stewart, dass er sogar zu Steroiden griff, um eine schmerzhafte Erkrankung seiner Stimmbänder zu betäuben.

Auch in den anschließenden Jahren habe er, so beichtet der 67-Jährige, vor jeder Show massenhaft Drogen konsumiert. In einem Auszug seines neuen Buches "Rod: The Autobiography" schrieb er: "Als die 80er in die 90er übergingen, hatte ich erhebliche Probleme mit meiner Stimme. Ich musste immer mehr Shows absagen... Ich bin mit einem Gefühl herumgelaufen, als hätte ich mit Stacheldraht gegurgelt. Dann begann ich damit, Steroide zu nehmen. Prednison Tabletten, um genau zu sein. Und schon bald war ich auf dem Weg, eine Sucht zu entwickeln. Im März 1991 habe ich mir vor Shows einen ganzen Cocktail gespritzt, den ich meist in meine Hand injizierte."

Rückblickend sagt er, hätten ihn die Drogen zum Negativen verändert. Er sei aggressiv und ungeduldig geworden.

"Einige Leute mögen das für typisches Diven-Gehabe gehalten haben", räumte er jetzt ein.

Dann fügte Rod Stewart noch hinzu: "Ich wurde zudem auch fetter. Man ist nicht nur die ganze Zeit hungrig, man speichert auch Wasser ein und bekommt Hamsterbacken." Nur innere Blutungen konnten ihn letztendlich davon abhalten, noch mehr Drogen zu sich zu nehmen.

Nachdem er einmal auf der Bühne zusammenbrach, wurde er sofort ärztlich behandelt. Auch sein Halsproblem konnte dabei gelöst werden: "Die Technologie brachte schließlich die In-Ear-Lautsprecher hervor und der Effekt war unglaublich: Ich konnte mich plötzlich selbst beim Singen hören und musste nicht länger so laut schreien, wodurch sich meine Stimme erholt hat. Ohne dieses Gerät hätte ich meine Karriere als Live-Künstler bereits vor 20 Jahren beenden müssen."


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