Von Nils Reschke 3
Kurz nach der Wette

Drama bei "Wetten, dass ...?": Hund stirbt noch während der Live-Show

Die Aufmerksamkeit, die das Comeback von „Wetten, dass..?“ und die Premiere von Markus Lanz als Moderator erhielten, war enorm. Und trotzdem bekamen TV-Zuschauer und Publikum in der Düsseldorfer Halle nichts mit von dem Drama, das sich derweil am Rande der Bühne abspielte.


Eigentlich hatte „Wetten, dass..?“ ja aus dem Unglück mit Kandidat Samuel Koch seine Lehren gezogen. Man wollte keine Wetten mehr, in denen die Kandidaten alles riskieren – nur der Quote wegen. Trotzdem ereignete sich hinter den Kulissen ein tragischer Zwischenfall, der erst jetzt – ausgerechnet am Welthundetag – publik wurde. Wie das Passauer Wochenblatt nämlich berichtet, starb der Toypudel Monarch noch während der Live-Sendung. Das Tier sei unglücklich gestürzt, heißt es in dem Bericht. Das sind die negativen Schlagzeilen, die sich bei „Wetten, dass..?“ sicherlich niemand gewünscht hatte.

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Was genau war geschehen? Wettkandidatin Monika Thaler, von Beruf Hundefriseurin, hatte gewettet, Hunderassen nur durch das Tasten eines Knäuels aus Hundehaaren zu erkennen. Die skurrile Wette, bei der Schauspieler Wotan Wilke Möhring Pate war, gelang. Doch hinter den Kulissen spielte sich ein Drama ab. Toypudel Monarch war einer von 22 Hunden gewesen, die mit ihrem Besitzer in Düsseldorf auf der Bühne standen. Beim Herunterspringen von einer Bank muss es dann wohl passiert sein: Monarch landete so unglücklich, dass er sich den Kopf stieß und anschließend ohnmächtig wurde. Tiermediziner waren sofort zur Stelle, konnten den Pudel aber nicht mehr retten.

Das ZDF erklärte, dass es sich bei Monarch um einen Ausstellungshund handele, insofern könne Stress im Rampenlicht der TV-Kameras eher ausgeschlossen werden. „Wir bedauern diesen Vorfall außerordentlich, aber die Besitzerin hat im Nachgespräch den Vorfall ebenfalls als einen unglücklichen Unfall bezeichnet“, hieß es beim Fernsehsender. Auch Wettkandidatin Monika Thaler stützt diese These, nennt Pudel „souveräne Tiere“.  Für die Bühne seien zuvor nur besonders stressfreie Hunde ausgewählt worden. „Vor Ort war außerdem eine Hundetrainerin, die sich bestens um die Tiere kümmerte. Die Hunde wurden gut betreut“, sagte Thaler der Zeitung.


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