Von Mark Read 0
Neue Hinweise

Doch wieder neue Hoffnung im Fall Maddie McCann?

Fünf Jahre sind mittlerweile vergangen, seit die kleine Madeleine McCann in einer portugiesischen Feriensiedlung spurlos verschwand. Zwischenzeitlich wurde die Suche nach dem englischen Mädchen eingestellt, doch nun gibt es offenbar neue Hinweise auf Maddies Schicksal.


Vor fünf Jahren hielt das Schicksal der kleinen Madeleine McCann, genannt Maddie, die Welt in Atem. Am 3. Mai 2007, wenige Tage vor ihrem vierten Geburtstag, verschwand das britische Mädchen aus der Ferienwohnung ihrer Eltern im portugiesischen Praia da Luz. Was folgte, war eine beispiellose Suchaktion, gestartet und betrieben von Maddies Eltern Kate und Gerry McCann. Sogar der Papst sprach den McCanns Mut zu und betete für die Rückkehr des süßen kleinen Mädchens. Doch die Suche nach Maddie blieb ergebnislos. Zwischenzeitlich geriet das Ehepaar gar selbst in Verdacht, die eigene Tochter ermordet zu haben. Doch diese Behauptungen erwiesen sich schnell als haltlos.

Vor Kurzem nahm die britische Polizei die eingestellte Suche nach Maddie wieder auf - und forderte die portugiesischen Kollegen auf, dasselbe zu tun. Es habe offenbar Schlampereien bei den Ermittlungen im Jahr 2007 gegeben, und offenbar auch neue Hinweise darauf, dass das Mädchen noch am Leben sei. Zugleich wurde ein Bild von Maddie veröffentlicht, wie sie heute, mit neun Jahren, aussehen könnte. Nun wurde bekannt, um welche konkreten Hinweise es sich handelt.

Eine neue Zeugin gab an, dass sie wenige Tage nach Maddies Verschwinden auf einem spanischen Campingplatz in Fuengirola (bei Malaga) eine deutsche Urlauberfamilie gesehen habe. Diese hatte ein Mädchen bei sich, das nicht nur überhaupt nicht wie die anderen beiden Kinder des Paares aussah. Es habe auch "verunsichert" gewirkt. Außerdem berichtet die Zeugin, dass das Mädchen am zweiten Tag immer noch die selbe Kleidung getragen habe, was darauf hindeutet, dass sie gar nichts anderes bei sich gehabt habe. Zu guter letzt war das Auto des deutschen Ehepaares, das unter dem Namen Karsten Meyer abgestiegen war, mit dem Kennzeichen "BE" für Beckum gemeldet. Dieses gibt es aber seit 1974 nicht mehr. Da das Auto aber wesentlich neuer war, deutet dies auf eine Fälschung hin. War die Urlauber-Familie gar nicht echt?

Ob die Hinweise wirklich dazu führen, dass Maddie gefunden wird, lässt sich zum jetzigen Zeitpunkt natürlich nicht sagen. Aber es kommt wieder Schwung in die Sache, und nach all den Jahren wäre der Familie McCann ein "Happy End" wirklich zu gönnen.


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