Von Nils Reschke 0
NBA

Dirk Nowitzki jubelt mit Dallas: Mavericks haben Siegen nicht verlernt

In Dallas atmen sie tief durch. Mit elf Punkten in Washington kommt Dirk Nowitzki langsam wieder in Schwung. Und die Mavericks haben das Siegen nicht verlernt.


Zuletzt hatte der Trainer der Dallas Mavericks große Taten angekündigt. Seinen Stars drohte Rick Carlisle mit einem Rausschmiss aus dem Kader, sollten sie nicht endlich die Leistungen abrufen und endlich wieder einen Sieg einfahren. Nun, die Drohungen scheinen nicht auf taube Ohren gestoßen zu sein. Denn zum Auftakt des neuen Jahres siegten die Dallas Mavericks bei den Washington Wizards in der Hauptstadt der Vereinigten Staaten mit 103:94. Das erste Mal nach zuletzt sechs Niederlagen in Serie. Allerdings muss dieser Erfolg auch ein Stück weit relativiert werden, denn die Wizards stellen das aktuell schwächste Team in der gesamten NBA. Washington kommt auf nur fünf Siege in 30 Partien.

Superstar Dirk Nowitzki, der erst vor Wochenfrist sein Comeback bei den Mavs gefeiert hatte, konnte sich eine gewisse Portion Selbstironie angesichts des lang ersehnten Erfolges nicht verkneifen: „So fühlt sich also ein Auswärtssieg an? Ist schon eine Weile her“, sagte „The German Wunderkind“ nach dem 103.94-Sieg. Er fühle sich, als würde er seine Beine so langsam wiederkriegen. „Und wenn wir jetzt in einen Lauf kommen, dann können wir ein paar Leute schlagen.“ Weitere Siege sind für die Dallas Mavericks auch unbedingt nötig, sonst bleibt der Erfolg gegen die Washington Wizards nur das sprichwörtliche Strohfeuer.

Denn mit nunmehr 13 Siegen, aber eben auch schon 19 Niederlagen liegen die Mavs noch weit hinter den Rängen, die zur Teilnahme an den Play-offs berechtigen. „Es waren zwei harte Wochen“, fiel auch Coack Rick Carlisle nach der Schlusssirene ein zentnerschwerer Stein vom Herzen. Nowitzki selbst gelangen im fünften Match nach seinem Comeback nach einer Kni-OP immerhin elf Punkte. Es war seine bisher beste Quote unterm Korb. Doch als Zwölfter der Western Conference wartet noch ein hartes Stück Arbeit auf die Mavs, bei denen Routinier Vince Carter mit 23 Zählern Verantwortung übernommen hatte.


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