Von Mark Read 0

Dirk Nowitzki: Die ganze Welt feiert Deutschlands Superstar


Er hat es geschafft: Superstar Dirk Nowitzki und seine Dallas Mavericks gewannen den Meistertitel in der nordamerikanischen Basketball-Liga NBA. Mit 4:2 siegten sie in der Finalserie gegen die Miami Heat. Es ist das erste Mal, dass ein deutscher Spieler den wichtigsten Titel der Welt holt. Und als wäre das noch nicht genug, wurde "Dirkules" auch noch zum wertvollsten Spieler der Finalserie gewählt!

Der totale Triumph für Superstar Nowitzki: Der 32-Jährige Würzburger führte seine Dallas Mavericks zum ersten Meistertitel seit 1974 und setzte damit seiner nun schon fast zwölf Jahre währenden NBA-Karriere die Krone auf. Zum zweiten Mal in seiner Laufbahn hatte er im Endspiel gestanden, doch im Gegensatz zu 2006 gab es diesmal ein Happy End für das "German wunderkind".

Dabei hatte die Finalserie für die Mavericks schlecht begonnen, nämlich mit einer Heimniederlage gegen Miami. Doch das darauffolgende Auswärtsspiel gewann Dallas, auch dank einer wieder einmal überragenden Leistung Nowitzkis. Trotz einer Verletzung am Finger blieb der Deutsche die wichtigste Figur im Team und erzielte die meisten Punkte. Nach einer weiteren Niederlage siegten die Mavericks nun dreimal am Stück und machten in der Nacht auf Montag den entscheidenden vierten Erfolg perfekt.

Beim 105:95-Sieg zeigte Nowitzki zunächst seine unauffälligste Leistung in der ganzen Serie - erst im letzten Viertel drehte er auf und kam insgesamt auf 21 Punkte. Trotzdem: An seinem Verdienst gab es nichts zu rütteln. Nowitzki wurde nach dem Spiel, inmitten der Meisterfeier, zum MVP (Most valuable player), also zum wertvollsten Spieler der Finalserie, gekürt. Sämtliche Experten im US-Fernsehen, darunter auch die frühere Spielerlegende Earvin "Magic" Johnson, überschlugen sich mit Lobeshymnen auf den sympathischen, zurückhaltenden Deutschen. Der konnte sein Glück selbst kaum fassen.

Auf die Frage, warum er unmittelbar nach Ende der entscheidenden Partie in die Kabine gestürmt war, antwortete der 2,11 Meter-Riese entwaffnend ehrlich: "Ich habe in der Dusche ein bisschen geheult. Da wollte ich alleine sein. Es war sehr emotional. Ich habe einen Moment gebraucht, bis ich mich wieder gefangen habe." Als ihn Reporter des US-Fernsehens fragen, was er jetzt fühle, antwortete "Dirkules": "Das ist schwer in Worte zu fassen. Den Titel kann uns keiner mehr nehmen!"

Am heutigen Dienstag wurde das Team in Dallas gefeiert - mehrere hundert Fans empfingen die Spieler der Mavericks am Flughafen und feierten ihren Superstar mit "MVP"-Sprechchören. Eine richtige Siegesfeier soll am Donnerstag stattfinden. Wir gratulieren Dirk Nowitzki herzlich zum Erreichen seines Lebenstraumes und zum endgültigen Aufstieg in die Riege der Basketball-Superstars.


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