Von Mark Read 0

Dieter Bohlen: Nix Chef!


Dieter Bohlen ist von den Kandidaten der Show „Deutschland sucht den Superstar“ so einiges gewohnt. Nicht nur, dass die Meinungen darüber, ob das Talent, welches der vermeintlich neuste Star am Pop Himmel auf der Bühne so vor den Juroren beweist oder eben auch nicht beweist,  teilweise extrem auseinandergehen, auch die eine oder andere nicht gerade höfliche Bemerkung zur eigenen Person durfte sich Dieter Bohlen ja schon von den Teilnehmern der Casting Show anhören.

Allerdings wurde er zumindest am Ende immer damit entlohnt, dass er dem neusten Superstar die Songs auf den Leib schreiben durfte. Doch damit ist jetzt Schluss. Der „Erfinder“ der Sendung nämlich zog jetzt sozusagen die Reißleine.

Auch wenn es allein dadurch, dass seit Anbeginn der Show „Deutschland sucht den Superstar“ Dieter Bohlen der Jury der Sendung angehört und sicherlich auch Wortführer der Juroren ist, immer schien, Bohlen habe die Sendung auch erdacht, so gebührt diese Ehre einem ganz anderen, nämlich dem Briten Simon Fuller. Eben diesem reicht es nun, dass bisher keiner der Sieger der Shows „Deutschland sucht den Superstar“ im Gegensatz zu den Siegern der amerikanischen Variante der Show „American Idol“ oder dem britischen „Pop Idol“ tatsächlich Erfolge als Superstar einfahren konnte. Fuller sieht den Grund dafür in der Vermarktung der Gewinner der deutschen Ausgabe der Show.

Bisher erhielten alle Sieger von DSDS einen Plattenvertrag bei der Firma SonyMusik, bei der auch Dieter Bohlen unter Vertrag steht. Daher ließ es sich dieser nicht nehmen, auch gleich die Songs für „seine“ Gewinner zu schreiben. Jetzt aber werden die Gewinner einen Vertrag von Universal bekommen, ohne Bohlen. Dieser wird ab jetzt ebenso wie alle anderen Produzenten Titel für den DSDS Sieger einreichen und eine kritische Auswahl über sich ergehen lassen.

Mal was neues, wenn der Juror sich seinerseits einer Jury stellen muss. Und vielleicht schafft es ja so tatsächlich einmal ein DSDS Sieger zum Durchbruch als Superstar...


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