Von Mark Read 0
Immer noch frech

Dieter Bohlen: Der Pop-Titan feiert Geburtstag

Man liebt ihn oder man hasst ihn, dazwischen gibt es wohl wenig. Heute wird Dieter Bohlen, der ewige DSDS-Juror, stolze 58 Jahre alt. Seine Kompositionen verkauften sich millionenfach, doch am bekanntesten ist Bohlen mittlerweile wohl für sein Mundwerk.


Seit Mitte der Achtziger Jahre ist Dieter Bohlen aus der deutschen Musiklandschaft nicht mehr wegzudenken. Mit seinem Partner Thomas Anders feierte der gebürtige Niedersachse als "Modern Talking" Welterfolge. Zwar wurde die Musik des Duos schon damals beileibe nicht von jedem Kritiker wohlwollend aufgenommen, doch wer sechs Alben und fünf Singles an die Spitze der Charts bringt, steht wohl über der Kritik.

Seit der ersten Staffel von "Deutschland sucht den Superstar" sitzt Dieter Bohlen in der Jury bei Deutschlands dienstältester Castingshow. Längst ist er zum Gesicht der Show avanciert. Die anderen Jurymitglieder wechselten ständig, Bohlen blieb. Er schrieb nicht nur die Siegertitel von fast allen DSDS-Siegern und produzierte eine Vielzahl der Nummer-eins-Hits, die daraus entsprangen, er gab der Castingshow mit seinen frechen bis fiesen Sprüchen auch ihren unverwechselbaren Charakter.

"Du triffst noch nicht mal nen Ton, wenn er genau vor dir steht" oder "Ein Froschfurz hat menr Power" oder auch "Das ist fast aktive Sterbehilfe, wenn du singst" - das alles durften sich die DSDS-Kandidaten im Laufe der Jahren von Bohlen anhören, wenn ihre Darbietung nicht seinen Erwartungen entsprach. Noch einen gefällig? Na gut! "Du hast eine vorbildliche Einstellung. Wenn nur diese Scheiß-Stimme nicht wäre." Für die allermeisten RTL-Zuschauer ist DSDS ohne Bohlens Sprüche längst so undenkbar wie der englische Thron ohne Elisabeth II.

Heute feiert der "Pop-Titan" also seinen 58. Geburtstag. Er erfreut sich bester Gesundheit und ist so beliebt wie eh und je. Und auch wenn sich Dieter Bohlen im Laufe der Jahre fast so viele Feinde wie Freunde gemacht hat, so muss man ihn doch einfach gern haben. Typen wie ihn braucht unsere Medienlandschaft. Darum: Alles Gute, Dieter!


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