Von Vanessa Rusert 0
Mit Jürgen Vogel und Elyas M'Barek

„Die Welle“: Hintergründe zum echten Sozialexperiment

"Die Welle" Jürgen Vogel Elyas M'Barek

"Die Welle" mit Jürgen Vogel und Elyas M'Barek

(© Unimedia Images / imago)

2008 kam das Filmdrama „Die Welle“ mit deutscher Starbesetzung in die Kinos. Doch die Geschichte basiert auf einer wahren Begebenheit aus dem Jahr 1967. Das steckt hinter dem damaligen Sozialexperiment.

Das deutsche Filmdrama „Die Welle“ handelt von einem sozialen Experiment, das es im Jahr 1967 tatsächlich gegeben hat. Denn die Geschichte entsprang nicht etwa der Feder eines äußerst kreativen Drehbuchautors, sondern beruht viel mehr auf einer wahren Begebenheit. Unter dem Namen „The Third Wave“ startete der Geschichtslehrer Ron Jones damals zusammen mit Schülern und Lehrern an der Cubberley High School in Palo Alto ein fünftägiges Experiment. Damit wollte Ron vor der Anziehungskraft faschistischer Bewegungen warnen.

Deshalb bekam jeder Schüler eine Rolle zugeteilt, bestimmte Verhaltensnormen wurden aufgestellt und streng durchgesetzt. Mit Schrecken musste der Geschichtslehrer jedoch bereits nach kurzer Zeit feststellen, dass sich seine Schüler extrem leicht beeinflussen und manipulieren ließen, sodass er das Experiment nach Tag-Fünf mit sofortiger Wirkung abbrach.

„Die Welle“ kam 2008 ins Kino

Unter der Regie von Dennis Gansel kam das Filmdrama „Die Welle“ 2008 schließlich bei uns in die Kinos, wobei die Handlung in das moderne Deutschland verlegt wurde. Jürgen Vogel (47) spielt die Rolle des Lehrers „Rainer Wenger“. Frederick Lau (26), Max Riemelt (32) und Elyas M'Barek (33) sind in dem Film als Schüler zu sehen, denen das Experiment schon bald zu Kopf steigt... 

 
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