Von Nils Reschke 1
Dschungelcamp 2013

Die Weicheier im Dschungel: Kakerlaken und Dauerregen nichts für zarte Gemüter

Am 11. Januar 2013 ist es endlich wieder soweit: Das Dschungelcamp auf RTL öffnet seine Pforten mit der siebten Staffel. Und alle Fans fragen sich natürlich schon jetzt: Welcher der prominenten Camp-Bewohner macht als erster schlapp? Wer mimt das Weichei oder sorgt für einen echten Lagerkoller?


Ein Blick in die Historie von bislang sechs Staffeln beweist: Es kann allerhand passieren! Startete das RTL-Dschungelcamp anfangs noch eher brav und bieder, entpuppten sich die Kandidaten in den späteren Staffeln meist weitaus dünnhäutiger oder fielen anderweitig unangenehm auf.

In der ersten Staffel hatten die Zuschauer stets Daniel Küblböck zu den Ekelprüfungen geschickt. Costa Cordalis indes klimperte fröhlich in die Gitarre und wurde zum ersten Dschungelkönig bei „Ich bin ein Star – Holt mich hier raus“ gekürt. Ob Dustin Semmelrogge genau wegen diesem Geklimper vorzeitig ausstieg, bleibt sein Geheimnis.

Seine Nachfolgerin hieß Desiree Nick, die nicht nur eine scharfe Zunge wie eine Schlange bewies, sondern äußert tapfer ihre Prüfungen meisterte. Porno-Star Dolly Buster ging dieses Mal vorzeitig die Luft aus – nein, nicht was ihr denkt. Schon in Staffel drei gab es dann den ersten Skandal. Für DJ Tomekk war das Dschungelcamp noch beendet, bevor es so recht angefangen hatte.

Ein Hitlergruß und die erste (verbotene) Strophe der Nationalhymne, alles aufgetaucht in einem Video im Internet, wurden ihm zum Verhängnis. Da wurde selbst den Kakerlaken schlecht, auch wenn Entschuldigungen von DJ Tomekk nicht lange auf sich warten ließen. In der vierten Staffel bewies Giulia Siegel den höchsten Nervfaktor, sodass man froh sein durfte, dass Rückenschmerzen sie zur Aufgabe zwangen.

Die bislang wohl unterhaltsamste Staffel bleibt vorerst die fünfte. Wer erinnert sich nicht an Sarah „Dingens“ Knappik, die aus dem Dschungelcamp eine Irrenanstalt machte. Am Ende forderten die restlichen „Insassen“ sie auf, den berühmten Satz zu sagen. Sarah „Dingens“ tat es, doch die Psychospielchen und Frotzeleien nahmen kein Ende. Peer Kusmagk behielt die Nerven und wurde fünfter Dschungelkönig.

Eine würdige Nachfolgerin fand es in der siebten Staffel mit „Tante“ Brigitte Nielsen. Anders als die Dänin bewies Sänger Martin Kesici keine Kämpferqualitäten. Er verließ das Camp gleich zu Beginn freiwillig. Vielleicht war Regen nicht so sein Ding, denn aufgrund dessen erwog RTL sogar, das Dschungelcamp unter Umständen abzubrechen. So weit kam es dann aber glücklicherweise nicht. Ob Enfant Terrible Helmut Berger das hingegen gelingt? Dem Österreicher ist schlichtweg alles zuzutrauen – auch ein sofortiger Ausstieg. Mal schauen, wer dieses Mal das Weichei vom Dienst spielt.


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