Von Stephanie Neuberger 0
Trauer und ein guter Film

Die Tragödie von "The Dark Knight Rises"

Mit "The Dark Knight Rises" ist die Batman-Trilogie von Christopher Nolan abgeschlossen. Überschattet wird der Film von einer Tragödie, die mich schockiert. Ein Mann erschoss während der Vorführung mindestens 12 Menschen. Nun wird der Film immer an die Opfer erinnern.


So lange haben Fans auf den neuen Batmanfilm „The Dark Knight Rises“ gewartet. Nun kommt er am 26. Juli in die deutschen Kinos und wird für immer an ein furchtbares Ereignis erinnern. Denn bei der Mitternachtspremiere in der nähe von Denver im US-Bundesstaat Colorado entschloss sich James Holmes dazu, im Kino das Feuer zu eröffnen. Mindestens 12 Menschen starben und zahlreiche wurden verletzt. Während der mutmaßliche Täter vor Gericht steht und mit der Todesstrafe rechnen muss, werden im Kino die Sicherheitsmaßnahmen erhöht.

Wenn so viele Menschen sterben, ist es immer tragisch. Als ich die Meldung las, konnte ich es erst gar nicht glauben. Ich persönlich finde die Vorstellung beängstigend, denn bisher fühlte ich mich im Kino immer sicher. Und obwohl ich weiß, dass diese Tragödie eine Ausnahme ist, wird der Gedanke daran bei meinem nächsten Kinobesuch mitschwingen.

Aus Respekt den Opfern gegenüber haben die Macher und Stars von „The Dark Knight Rises“ alle Premieren abgesagt. Vermutlich haben sich viele Fans auf Christian Bale und Anne Hathaway gefreut, doch das Verständnis für diesen Schritt ist ebenfalls vorhanden. Fernab der Tragödie ist der Film ein Erfolg. Die Besucher lassen sich auch nach der Schießerei nicht davon abhalten, Batman wieder in Aktion zu sehen. Laut „Los Angles Times“ spielte der Streifen am Eröffnungswochenende in den USA und Canada 160 Millionen Dollar ein. Auch wenn die Summe erstaunlich ist, blieb er damit allerdings unter den Erwartungen von 180-200 Millionen Dollar. Große Beschwerden wird das Filmstudio über die Einnahmen aber nicht verlauten lassen. Immerhin erzielte der Film die dritthöchsten Einnahmen nach „The Avangers“ und „Harry Potter“ am Eröffnungswochenende. Im direkten Vergleich der Mitternachtspremiere konnte Batman seine Superheldenkollegen sogar schlagen. Bei uns startet der Film am Donnerstag.

Christian Bale kämpft auch in „The Dark Knight Rises“ als Batman gegen einen Bösewicht, diesmal ist es der grausame Bane (Tom Hardy), der mit seiner Maske zum Fürchten aussieht. Auch mit Catwoman gibt es ein Wiedersehen. Nachdem Michelle Pfeiffer vor 20 Jahren die Katzenfrau spielte, schlüpft diesmal Anne Hathaway in den körperbetonten Catsuit. Obwohl der Joker im letzte Film überlebte, lässt Filmemacher Christopher Nolan die Figur ruhen. Nach dem Tod von Heath Ledger, der einfach großartig als Joker war, begrüße ich die Entscheidung.

Obwohl die Tragödie und der damit zusammenhängende Tod der vielen Menschen den Film überschattet, ist er ein Erfolg an den Kassen. Mit diesem Batmanfilm ist die Trilogie von Christopher Nolan abgeschlossen. Der Regisseur hat seine Sache  sicherlich auch beim letzten Film gut gemacht und den Fans des Superheldens ohne Superkräfte damit drei wunderbare Filme geliefert. Auch bei der Besetzung haben die Macher ein wirklich gutes Händchen bewiesen.

Der Tod der Menschen ist unheimlich traurig und wird unvergessen bleiben.


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