Von Nils Reschke 0
The Beatles

Die Söhne der Pilzköpfe: Gibt es bald die "neuen Beatles"?

Wenn dieses Unternehmen gelingt, dann wird es Musikgeschichte schreiben. Die Voraussetzungen jedenfalls passen: Alle vier Beatles haben Söhne zur Welt gebracht, die mehr oder weniger auch gleich alt sind. Dürfen wir uns also über „The Beatles – The Next Generation“ freuen?


Schießen legendäre Musikbands wie Pilze aus dem Boden? In diesem besonderen Fall jedenfalls könnte die Redewendung zutreffen, wenn man den Worten von ganz bestimmten Söhnen lauscht. Die hören auf die Vornamen James, Sean, Dhani und Zak – soweit nichts Besonderes. Wohl aber dann, wenn man die Nachnamen liest, die da lauten: McCartney, Lennon, Harrison und Starkey alias Starr. Richtig! Es sind die Söhne der legendäre Beatles, die als „Pilzköpfe“ Musikgeschichte geschrieben haben. Dürfen wir uns also auf „The Beatles – The Next Generation“ freuen?

Bislang zickt lediglich Ringo Starrs Sohn Zak Starkey noch, es wird also einiges an Überzeugungskunst benötigt. Die anderen drei Söhne der Fab Four bekundeten zumindest Interesse. McCartneys Sohnemann James sagt sogar sehr deutlich: „Ich bin bereit dazu!“ Der 34-Jährige beginnt in Kürze eine eigene Tour, die ganz stilecht dort beginnt, wo auch die Karriere von „The Beatles“ einst so richtig Fahrt aufnahm: im legendären Cavern Club in Liverpool. Unterstützung habe James dabei stets vom berühmten Vater bekommen. Er sieht auch keinen Grund, warum man vor dem Erbe der weltberühmten Gruppe davonrennen sollte. „Man sollte es lieber annehmen“, befürwortet James McCartney die nächste Generation der Beatles.

James wirkt intelligent, weiß auch, dass der Nachname ihm eher geholfen habe bei der Karriere, als dass er sie verhinderte. „Manchmal ist es schwer mit solch einem berühmten Vater, aber in den meisten Fällen hilft es eben auch.“ Für ihn sei es „eine Ehre“, statt das es nerven würde, ständig mit Paul McCartney verglichen zu werden.  Er habe immer Musiker werden wollen. Mehr noch: „Ich wollte immer besser sein als die Beatles.“ Dann räumt er verlegen ein: „Ob ich das schaffe? Ich bin nicht sicher.“ Selbst in einem Atemzug auf gleicher Stufe mit den Beatles genannt zu werden, „selbst das ist ziemlich schwierig“.


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