Von Martin Müller-Lütgenau 0
Frisches Futter für alle Film-Fans

Die Promipool-Kinotipps für den 5. Dezember

Am morgigen Donnerstag kommen wieder diverse neue Filme in die Kinos. Bei der Fülle an Veröffentlichungen ist es nicht immer leicht, den Überblick zu behalten. Promipool präsentiert euch deshalb jeden Mittwoch Filme, die ihr nicht verpassen solltet. Viel Spaß!

Der Promipool-Kinotipp der Woche

Der Promipool-Kinotipp der Woche

(© Promipool / other)

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"Inside Llewyn Davis"

  • Genre: Musik, Drama
  • Regie: Ethan und Joal Coen
  • Laufzeit: 105 Minute FSK: 6

Darsteller: Oscar Isaac, Justin Timberlake, John Goodman u.a.

Inhalt: New York 1961: Noch bevor die Folk-Bewegung mit Bob Dylan ihren neuen Helden findet, versucht der junge Sänger Llewyn Davis (Oscar Isaac) in Manhattans Musikszene Fuß zu fassen. Auf seiner Odyssee kreuzt er zudem immer wieder dei Wege seiner Ex-Freundin "Jean Berkey" (Carrey Mulligan). Die Sängerin ist nach ihrer ungeplanten Schwangerschaft schlecht auf Llewyn zu sprechen, obwohl das Kind auch von ihrem Ehemann "Jim" (Justin Timberlake) sein könnte. Bei seinen diversen Auftritten in Kneipen und Cafés macht Davis die Bekanntschaft von zwei Jazz-Musikern (u.a. John Goodman), die seine Fähigkeiten jedoch alles andere als herausragend finden.

Fazit: Bob Dylan selbst spielt in der neuen Tragikomödie der Coen-Brüder nur beim Schlussgag eine Rolle. Die beiden Regisseure zeichnen vielmehr ein liebevolles Porträt der New Yorker Folkszene zu Beginn der 1960er Jahre. Die Geschichte des fiktiven Außenseiters "Llewyn Davis ist eine großartig gespielte und inszenierte Millieustudie mit einem herausragenden Ensemble und daher absolut sehenswert.

"Carrie"

  • Genre: Horror
  • Regie: Kimberly Peirce
  • Laufzeit: 100 Minuten FSK: 16

Darsteller: Chloë Grace Moretz, Julianne Moore, Judy Greer u.a.

Inhalt: "Carrie White" (Chloë Grace Moretz) hat als Einzelkind unter der strengen Erziehung ihrer religiösen Mutter "Margaret" (Julianne Moore) zu leiden. In der Schule läuft es nicht rund und Freunde findet der Teenager nur sehr schwierig. Zudem ist sie Opfer regelmäßiger Schikanen. Bei dem Versuch, sich zu wehren, entdeckt "Carrie", dass sie telekinetische Fähigkeiten besitzt. Sie scheut sich nicht, ihre Macht dafür zu benutzen, sich an ihren Peinigern zu rächen. Am Tag des Abschlussballs kommt es schließlich zur Eskalation.

Fazit: Ein Remake von Brain De Palmers Horror-Klassiker "Carrie - Des Satans jüngste Tochter" (1976) kann eigentlich nur zum Scheitern verurteilt sein. Doch Regisseurin Kimberly Pierce gelingt es, trotz des genialen Orginals und der nicht minder legendären Buchvorlage von Stephen King frischen Wind in die Geschichte zu bringen. Sie bringt eine zeitgemäße Adaptions des Stoffs auf die Leinwand, wobei der Blickpunkt stärker auf die soziale Realität der Highschool-Kids gerichtet ist. Zudem punktet der Film durch die beeindruckende Darstellung der Titelfigur durch "Kickass"-Star Chloë Grace Moretz.


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