Von Maria Anderl 0
Demokratische Castingshow floppt

"Die Millionärswahl" kommt bei den Zuschauern nicht gut an

Gestern Aben lief auf ProSieben zum ersten Mal die neue Castingshow "Millionärswahl". Doch der erhoffte Erfolg des neuen Konzepts blieb aus, stattdessen hagelte es im Internet von den Zuschauern harsche Kritik.

Die "Millionärswahl" auf ProSieben sollte die erste Show im Fernsehen sein, bei der demokratisch entschieden wird, wer am Ende den Gewinn von einer Million Euro bekommt. Insgesamt treten in sieben Live-Shows 49 Kandidaten gegeneinander an. Im Finale stehen sich dann noch einmal die Sieger der jeweiligen Sendungen gegenüber. Moderiert wird die Sendung von Elton (42) und Jeaninne Michaelsen (32).

Eine Jury gibt es nicht.

Während in anderen Castingshows eine Jury für die Bewertung der Kandidaten zuständig ist, wird diese Aufgabe bei der "Millionärswahl" demokratisch gelöst. So wird Online, per Telefon und SMS und von den Kandidaten selbst bestimmt, wer die meisten Punkte bekommt und somit zum Sieger wird.

Show erntet Kritik.

So ganz scheit das Konzept jedoch nicht aufgegangen zu sein, sieht man sich die Kritik an, die die Show nach nur einer Sendung abbekommen hat. Neben sechs weiteren Kandidaten trat auch Ralf Zanders (36) an, der für sein krankes Patenkind Neele eine Hochhauswand runter lief, obwohl er Höhenangst hat.

Ralf Zanders war der Liebling der Zuschauer.

Obwohl Ralf Zanders von den Zuschauern die meisten Punkte bekommen hatte, reichte es trotzdem nicht für einen Sieg. Die Band "GIFT" gab ihre Punkte einem anderen Kandidaten und so verlor der eigentliche Zuschauerliebling mit nur einem Punkt Rückstand.

Shitstorm bei Twitter?

Auf Twitter regten sich anschließend sehr viele über das Ergebnis der Show auf.

"Das Konzept war ja ganz nett, das Ergebnis aber einfach nur eine Unverschämtheit. Für mich keine weitere Folge", "Da gibts nur ein Wort...Mumpitz!", "Alles nur Betrug und Heuchelei. Von wegen Demokratie!" sind nur ein paar der Twitter Kommentare zur Millionärswahl.

ProSieben selbst meldete sich auf die empörten Kommentare mit diesem Statement auf Twitter:

"Wegen der vielen Nachfragen: Wer #Neele helfen will, kann bei der Volksbank Krefeld unter der KontoNr. 333 333 333 spenden.#Millionärswahl"

Habt ihr die Sendung gesehen? Wie fandet ihr sie? Schreibt es uns als Kommentar!


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