Von Victoria Heider 0
Comeback mit neuem Album „High“

Die Killerpilze: „Die Option aufzuhören, gab es nie“

Die Killerpilze heute

Die Killerpilze sind echte Vollblutmusiker

(© Simon Lohmeyer / other)

Vor zehn Jahren gelang den Killerpilzen der ganz große Durchbruch – doch mittlerweile sind die frechen Teenies erwachsen geworden und das hört man auch an ihrer Musik. Mit „Promipool“ sprachen die Jungs über ihre Vergangenheit, ihre Gegenwart und ihre Zukunft.

Mit „Richtig scheiße (auf 'ne schöne Art und Weise)“ stürmten die Killerpilze 2006 die Charts. Damals war noch keines der Bandmitglieder 20 Jahre alt. Auch zehn Jahre später machen die Killerpilze noch Musik, doch in der Zwischenzeit hat sich daran einiges geändert: „Ein Unterschied hat sich auf jeden Fall herausgebildet. Wir haben dazugelernt und sind vielseitiger geworden. Manche Songs hätten wir vor zehn Jahren gar nicht schreiben können“, erklärt die Band im Interview mit „Promipool“. Das merkt man auch an ihrem neuen und bisher - nach eigenen Aussagen - poppigsten Album „High“.

Es gab auch schwere Zeiten

Doch obwohl es auch mal harte Zeiten gab, waren sich die Bandmitglieder Johannes „Jo“ Halbig (27), Maximilian „Mäx“ Schlichter (28) und Fabian „Fabi“ Halbig (23) immer einig: beenden wollten sie ihre Musikkarriere nicht! „Die Option aufzuhören, gab es nie. Es war sicher auch mal schwierig, aber wenn man nicht selber an seinen Traum glaubt, wer soll es denn sonst tun“, so die Killerpilze. Und auch ihren Bandnamen, mit dem viele immer noch die Teenie-Musiker verbinden, wollen sie beibehalten. „Es war uns schon immer klar, dass wir die Killerpilze sind und sein werden. Außerdem gehört auch diese Teenie-Vergangenheit zu unserer Geschichte dazu, wie alles, was dieses Jahr passiert und alles, was in Zukunft vielleicht passieren wird“, erklären sie.

Gerade ist das Trio auf großer „High“-Tour in ganz Deutschland unterwegs, dabei sind die Konzerte nicht nur für die Zuschauer, sondern auch für die Band immer ganz besondere Erlebnisse: „Es gibt nichts Schöneres, als wenn die Texte, die du geschrieben hast, von hunderten Leuten zurückgebrüllt werden und man merkt, dass diese Texte bei ihnen etwas auslösen.“ Deshalb können sich die drei auch durchaus vorstellen, genau wie die Rolling Stones bis ins hohe Alter auf der Bühne zu rocken.

Ein Killerpilze-Film ist geplant

In naher Zukunft haben die Killerpilze allerdings ein anderes großes Projekt. Zum 15-jährigen Jubiläum der Band soll der Dokufilm „Immer noch jung“ über die Geschichte der Gruppe entstehen: „Es wird auch das ganze Musikbusiness beleuchtet und gezeigt, wie es läuft, wenn man sehr jung erfolgreich wird, sich dann aber auch durchbeißen muss.“ Unterstützung bekommen die Killerpilze in dem Film von Promis wie Jennifer Weist (29) und Klaas Heufer-Umlauf (33). Finanziert werden soll die Doku via Crowdfunding. Mittlerweile haben die Killerpilze schon über 14.000 Euro von ihren Fans bekommen.

 
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