Von Nils Reschke 1
Dschungelcamp 2013

Die finale Dschungelprüfung von Joey Heindle: Überwindung

Ob Joey es geahnt hatte? Unser Trio musste sich selbst einteilen für die Dschungelprüfungen „Überwindung“, „Grenzerfahrung“ und „Nervenstärke“. Auf den frischgebackenen König im Busch wartete noch einmal ein Menü des Grauens.


„Ich habe Probleme damit, das alles zu essen“, unkte Joey Superbrain noch, als Olivia Jones, Claudelle Deckert und er darüber spekulierten, was die Namen ihrer letzten Dschungelprüfungen denn zu bedeuten hätten. Dass mit „Überwindung“ vermutlich ein weiteres Ekel-Menü gemeint sein konnte, lag auf der Hand – pardon: der Zunge. Und so sollte es auch kommen. Um die ganze Sache noch etwas gemeiner für Joey Heindle zu gestalten, wurde ihm vorab ein leckerer Gang mit „normalen“ Köstlichkeiten serviert, die er dankend und im Sinne der Gemeinschaft schnell zur Seite schob. Drei Sterne fürs Hauptmenü sollten schließlich her, also ran an den Speck!

Als erstes verputzte Joey einen Kuheuter derart mit Begeisterung, dass man heilfroh sein konnte, dass Claudelle im Camp nichts Ernsthafteres widerfahren ist. Danach verspeiste unser Superbrain ein Stück Kamelfuß und schaffte den zweiten Stern in buchstäblich letzter Sekunde. Aber nicht etwa, weil er sich von dieser abartigen

Speise geekelt hätte. Joey doch nicht! „Gibt mir doch mal etwas, was flutscht“, hatte er Mühe damit, das zähe Zeug ausreichend zu kauen.

Sein Wunsch war ihm Befehl: Als dritten Gang gab es das schlimmste aller Gerichte: ein gegorenes Entenei, an dem auch schon Katy Karrenbauer, die nun wahrlich kein Kind von Traurigkeit ist, gescheitert war. Später sollte unser König der Herzen zwar behaupten, er habe alle Gänge geschafft. Tatsächlich allerdings scheiterte Joey bei diesem dritten Ekel-Gang an der Zeit. Er bekam die letzten Reste des pechschwarzen, wabbeligen Eis nicht rechtzeitig herunter. Futsch war der Stern.

Mit Volldampf machte sich Joey deswegen über den Strauß-Anus her: „Weg mit dem Arschloch“ schrie er triumphierend in den Dschungel. Und wo wir gerade beim Thema sind: Das Sperma eines Buschschweins vernaschte er getreu dem Motto eines alten und beliebten Trinkspruchs: „Ex – oder Arschloch.“ Weg war es! Joey wäre aber nicht Joey, wenn er nicht auch dieses Mal seine Lehren aus dieser Dschungelprüfung ans Publikum weitergeben würde: „Liebe Zuschauer, bitte auf keinen Fall zu Hause nachmachen. Das schmeckt wie alte Milch.“ Keine Sorge Joey, bis auf Claudelle vielleicht hat das auch keiner vor.

Alle Infos zu „Ich bin ein Star - Holt mich hier raus!“ im Special bei RTL.de


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