Von Milena Schäpers 0
Hathaway, Damon und Co

Die Berlinale 2013: Hollywood trifft sich am 07. Februar auf dem Kiez

Am 07. Februar schaut wieder die ganz Welt auf unsere Hauptstadt. Die 63. Berlinale öffnet ihre Pforten und rollt den roten Teppich für Stars aus allen Herrenländern aus. Auch große Hollywoodstars haben sich bereits angekündigt und glänzen mit Frauenpower.


Die Berlinale gehört seit Jahrzehnten zu den einer der weltweit bedeutendsten Festivals der Filmbranche. Die 63. Berlinale, die dieses Jahr vom 07. Februar bis zum 17. Februar stattfindet, legt dieses Jahr den Fokus auf die Göttinnen der Leinwand. Das Motto lautet „starke Frauen“.

Die Jury, in der unter anderem noch US-Schauspieler Tim Robbins sitzt, wird tatkräftig unterstützt von Ellen Kuras, amerikanische Kamerafrau, der iranischen Regisseurin Shirin Neshat sowie der griechischen Regisseurin Athina Rachel Tsangari. Sie müssen entscheiden, welcher der 404 Filme aus 70 Ländern, die präsentiert werden, einen Preis mit nach Hause nimmt. Dabei nehmen jedoch nur 19 Filme am Wettbewerb um die begehrteste Trophäe, den goldenen Bären, teil.

Von seiner starken weiblichen Seite zeigt sich auch Hollywood. Es sollen bereits Emma Stone, Anne Hathaway, Jane Fonda, Amanda Seyfried und Holly Hunter ihren Besuch in der deutschen Hauptstadt angekündigt haben.

Nina Hoss, die in ihrem neuen Film „Gold“ eine Goldgräberin spielt und Martina Gedeck vertreten die deutsche Frauenfraktion.

Doch einseitig wird es auf keinen Fall. Kreischalarm ist bei den angekündigten männlichen Stars garantiert. Til Schweiger, der im Film „The Necessary Death of Charlie Countryman“ neben Shia LaBeouf und Evan Rachel-Wood spielte, ist erstmals offizieller Gast der Berlinale.

Große Hollywoodstars wie Matt Damon, Nicolas Cage, Ethan Hawke, Geoffrey Rush, Christoper Lee und Joseph Gordon-Levitt werden wohl für so einigen Trubel auf dem roten Teppich sorgen.

George Clooney, von dem bekannt ist, dass er sich zurzeit in Berlin aufhält, hat auf seine Einladung noch nicht geantwortet, ist aber trotz fehlendem Auftritt in einem Film „jederzeit willkommen“, so Festivalchef Dieter Kosslick.

Richtige Filmfreaks können sich bei der Berlinale im Durchschnitt 108 Vorstellungen pro Tag ansehen. Für den normalen Besucher des größten Publikumsfestivals der Welt bleibt, wie wohl auch der Jury, die Qual der Wahl.


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