Von Nils Reschke 0
Dschungelcamp 2013

Die achte Dschungelprüfung: Das 11-Sterne-Hotel

„Ich hab mir jetzt meinen Urlaub verdient!“ So spricht sie, die neue Weltrekordhalterin. „Für die Dschungelprüfungen habe ich mich nun genug prostituiert. Jetzt sind mal die anderen dran.“ Recht hat sie, die Georgina. Aber es war doch so lustig.


Man kann ja über die Bachelor-Schnitte Georgina denken, was man möchte. Aber eines ist Fakt: Madame Fleur hat den Weltrekord! Zum siebten Mal hintereinander wurde sie von den TV-Zuschauern auserkoren, die Dschungelprüfung zu absolvieren. „Sie ist besser als Sarah Knappe“, gratulierte deswegen auch Joey Superbrain. Sarah, wer? Egal. Dieses Mal ist sich Georgina jedenfalls ein kleines bisschen wie „Alice im Wunderland“ vorgekommen. „Das war schlimmer als in der Geisterbahn.“ Naja, man kann es auch übertreiben. Aber darin ist die Bachelor-Torte ja ohnehin schon längst Weltrekord-Halterin.

Also machte sie sich dann auch auf ins 11-Sterne-Hotel, das einen leicht verwahrlosten Eindruck machte. In insgesamt fünf Räumen hatte das RTL insgesamt elf Sterne versteckt. Im ersten Zimmer erwartete Georgina dann auch gleich eine große Überraschung. Im wahrsten Sinne des Wortes: ein Vogelstrauß, der größte Vogel der Welt für die allergrößte Dschungelprüfungs- Absolventin eben. Einen Stern ergatterte sie, der sich unter der Lampe versteckt hielt. Als danach zappenduster war, machte Georgina erst keine Anstalten, weiter nach Stern Nummer zwei zu suchen.

Ihr größtes Problem: Wie komme ich an dem Tier vorbei ins nächste Zimmer. Dort lauerten Schlangen. Halbherzig wühlte Georgina im Raum herum und fand die zwei Sterne spielend leicht. Auch das nächste Zimmer mit einem Alligator war kein Problem für die Bachelor-Torte. Manchmal überrascht sie sich vermutlich selbst. Die nächsten zwei Sterne.

Und auch den vierten Raum hatte Georgina derart schnell durchforstet und von zwei Sternen befreit, dass man schon meinen muss, sie war in ihrem ersten Leben einmal Zimmermädchen. Ganz ohne Zicken ging es dann allerdings doch nicht. Obwohl dort satte drei Sterne auf Georgina gewartet hätten. Aber in rohem Fleisch und Maden herumwühlen? Nein, das ist unter der Würde einer Fast-Bachelor-Angetrauten. Also verzichtete sie auf die Sterne, hopste so schnell es ging durchs letzte Zimmer – und die Freiheit hatte sie mit insgesamt sieben Sternen wieder. Keine schlechte Leistung. Aber auch keine überragende, wie sie uns allen später weismachen wollte.


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