Von Mark Read 0
Auftakt zur neuen Staffel

"Deutschland sucht den Superstar": Zwei Schweizer beeindrucken die Jury

Gestern startete Deutschlands dienstälteste Castingshow in ihre neunte Staffel. Und schon zum Auftakt der neuen "Deutschland sucht den Superstar"-Reihe gab es zwei sehr schöne Auftritte zu bewundern. Beide Musiker kommen aus der Schweiz, beide brachten die Jury zum Staunen


Dieter Bohlen ist ja selten um einen deftigen Spruch verlegen. Die witzigen bis harschen Kommentare des Jury-Urgesteins bei "Deutschland sucht den Superstar" sind kult geworden und trugen entscheidend zum Erfolg der RTL-Castingshow bei. Doch als der 17-jährige Luca Hänni gestern mit seinem Auftritt vor der Jury fertig war, konnte und wollte selbst Bohlen nichts schlechtes sagen. Ganz im Gegenteil! "Du erinnerst mich an mich, als ich jung war. Aber ich sah nicht so gut aus. Du bist natürlich prädestiniert für den Bravo-Boy 2012", sinnierte der 57-jährige, nachdem der etwas milchgesichtige Schweizer in schwarzem Shirt und kurzer Jeanshose fertig war mit seiner wunderbaren Performance von "One Step Closer" (Myron). Luca strahlte übers ganze Gesicht, als er von Bohlen und dessen neuen Jury-Kollegen Natalie Horler und Bruce Darnell in die nächste Runde durchgewunken wurde.

Auch der zweite denkwürdige Auftritt der gestrigen Folge hatte es in sich. Der 28-jährige Guillame, ebenfalls wohnhaft in der Schweiz, trat nur mit seiner Gitarre vor die Jury und sang eine Gänsehaut-Version des Klassikers "Over the Rainbow". Und zwar in der sanften Form, wie er vor etwa einem Jahr durch Israel Kamakawiwo‘ole ein Hit wurde. Bohlen war sichtlich begeistert von Guillaumes Auftritt, während Darnell vor lauter Rührung mit den Tränen kämpfte. "War das nicht schön?", brachte der Amerikaner hervor und erntete Zustimmung seiner beiden Kollegen. Auch Guillaume ist eine Runde weiter.

Die gestrige Auftaktfolge zur neunten Staffel lockte im Schnitt wieder über vier Millionen Zuschauer vor die TV-Geräte und knüpft damit an den Erfolg früherer Staffeln an. Die Konkurrenz um das ProSieben/Sat.1-Format "The Voice of Germany" ist aber nur knapp hintendran und wird dem RTL-Schlachtschiff dieses Jahr Feuer unterm Hintern machen.


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