Von Nils Reschke 0
DFB-Pokal

Der VfB Stuttgart trifft im Finale auf den FC Bayern München

Die Stuttgarter haben es geschafft! Der VfB reist nicht nur zum Pokalfinale nach Berlin, sondern qualifizierte sich damit auch vorzeitig für die Europa League.


Am 1. Juni ist das Olympiastadion in Berlin wieder Schauplatz beim großen Finale um den DFB-Pokal. Der FC Bayern München löste sein Ticket für das Endspiel schon am Dienstagabend und ließ dabei dem VfL Wolfsburg beim 6:1 nicht den Hauch einer Chance. Am Mittwoch zog der VfB Stuttgart jetzt nach. Die Schwaben besiegten im Derby das Überraschungsteam vom SC Freiburg mit 2:1 und stehen somit ebenfalls im deutschen Pokalfinale Anfang Juni in Berlin.

Die Mannschaft von Bruno Labbadia, die nach einem 2:0 gegen Borussia Mönchengladbach in der Bundesliga offenbar viel Selbstvertrauen getankt hatte, startete kraftvoll und mit viel Esprit in dieses Halbfinale. Freiburg sah sich früh unter Druck und kassierte schon nach neun Minuten das 0:1, für das Athur Boka verantwortlich zeichnete. Boka war es dann auch, der nicht mehr mit Jan Rosenthal Schritt halten konnte. Der Freiburger glich schon in Minute 14 den Rückstand wieder aus.

Martin Harniks Kopfball bereits ein Tor

Aber auch das konnte den VfB nicht beeindrucken. In einer rassigen Pokalpartie mit vielen Zweikämpfen hatten die Stuttgarter die passende Antwort in der Mercedes-Benz-Arena vor 59.000 Zuschauern parat: Martin Harniks Kopfball landete unter der Latte, war anschließend deutlich und mit vollem Umfang hinter der Linie. Georg Niedermeier nahm dann die Hand zur Hilfe, um den Ball noch einmal deutlicher ins Tor zu befördern. Natürlich protestierten die Breisgauer – doch der Treffer zählte und entschied die Partie. Und das war auch korrekt so.


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