Von Martin Müller-Lütgenau 0
Frisches Futter für alle Film-Fans

Der Promipool-Kinotipp für den 12. Dezember

Am morgigen Donnerstag kommen wieder diverse neue Filme in die Kinos. Bei der Fülle an Veröffentlichungen ist es nicht immer leicht, den Überblick zu behalten. Promipool präsentiert euch deshalb jeden Mittwoch Filme, die ihr nicht verpassen solltet. Viel Spaß!

Der Promipool-Kinotipp der Woche

Der Promipool-Kinotipp der Woche

(© Promipool / other)

"Der Hobbit: Smaugs Einöde"

  • Genre: Fantasy/Abenteuer
  • Regie: Peter Jackson
  • Laufzeit: 161 Minuten FSK: 12

Darsteller: Benedict Cumberbatch, Martin Freeman, Richard Armitage, Ian McKellen u.a

Inhalt: Nachdem die Gemeinschaft der Zwerge um Anführer "Thorin Eichenschild" (Richard Armitage) zusammen mit Hobbit "Bilbo Beutlin" (Martin Freeman) und Zauberer "Gandalf" (Ian McKellen) im ersten Teil von Peter Jacksons epischer Romanumsetzung von J.R.R. Tolkiens "Der Hobbit" bereits einige Gefahren überstehen musste, geht es nun langsam aber sicher ans Eingemachte. Die Reisegruppe nähert sich in "Der Hobbit: Smaugs Einöde" dem Berg Erebor und dem darin hausenden Drachen Smaug. Doch die Abenteurer werden noch immer vom hasserfüllten Ork-König "Azog" (Manu Bennett) gejagt. Auf ihrer Flucht verschlägt es die Gruppe in den sagenumwobenen Düsterwald. Dort müssen sich Bilbo und Co. gegen Riesenspinnen zur Wehr setzen und der Gefangenschaft der dunklen Waldelben entfliehen. Letztlich gelingt es Bilbo in Erebor einzudringen. Dort kommt es zur legendären Auseinandersetzung mit Smaug, der aus seinem Schlaf erwacht ist und die Menschen der nahegelegen Seestadt bedroht.

Fazit: Das Warten hat sich mehr als gelohnt. Tolkien-Fans waren mit dem ersten Teil der "Hobbit"-Triologie nur bedingt zufrieden. Zu wenig Action monierten die einen, rein zu beschauliches Erzähltempo die anderen. Doch Peter Jackson nahm sich die Zeit, seine Charaktere in aller Ruhe einzuführen. Das ist im zweiten Teil "Smaugs Einöde" nicht mehr nötig und der Neuseeländer zieht das Tempo merklich an. Die Zuschauer erwartet mehr Action, mehr Bombast und teils unglaubliche Effekte, wie beispielsweise die rasante Wildwasserfahrt in Eichenfässern auf einem reißenden Fluss - während Elben und Orks am Ufer wild um sich schießen. Ein weiteres optisches Highlight ist Seestadt - ein visuell überragend umgesetzter Schauplatz, der im abschließenden dritten Teil im Mittelpunkt stehen wird.

Keine Albernheiten und keine besinnlichen Lagerfeuer

Der Grundtenor in "Smaugs Einöde" ist deutlich düsterer als im ersten Teil. Dies dürfte vor allem alteingessenen "Herr der Ringe"-Fans zusagen. Und tatsächlich nähert sich Peter Jackson langsam aber sicher wieder seiner Höchstform. Atemberambend und allein das Eintrittsgeld wert ist das finale Aufeinandertreffen von Smaug und Bilbo. Der Drache ist alles andere als ein dummes Monster, sondern tückisch, hochintelligent und extrem charismatisch. Allerdings beendet Jackson den zweiten Teil mit einem Cliffhänger, der die Zuschauer mit offenem Mund zurücklässt und die Wartezeit auf Teil drei "Der Hobbit: Hin und zurück" unerträglich lang erscheinen lassen wird. Man muss den Hut vor Peter Jackson ziehen. Der Regisseur beweist einmal mehr, dass er der uneingeschränkte König von Mittelerde ist. Er liefert uns überwältige Szenarien, stimmungsvolle Schlachten und ein unfassbar gelungenes Finale. "Der Hobbit: Smaugs Einöde" ist somit ein Pflicht-Termin für jeden Kinofan.


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