Von Peter Poolanski 0
Der Poolservice

Der neue Mann für "Wetten, dass ...": Peter Poolanski würde es machen

Nach langem Zureden und durch die ein oder andere Drohung haben wir es geschafft, unseren Society-Experten Peter Poolanski von seinem Adventskalender wegzulocken. Er muss euch ja schließlich noch mitteilen, wie er die vergangene Woche in der Promi-Welt erlebt hat, wer Top war und wer Flop. Außerdem hat er dem ZDF etwas mitzuteilen.


Top:

Thomas Gottschalk: Kommt, gebt es ruhig zu. Auch ihr musstet einmal kräftig schlucken, als Thommy Gottschalk am vergangenen Samstag zum definitiv letzten Mal die "Wetten, dass…"-Bühne verlassen hat. Es sagt viel über die Leistung dieses Mannes aus, dass sich offenbar niemand traut, in seine Fußstapfen zu treten. Gottschalk mag zwar nicht (mehr) der coolste Hund im Showgeschäft sein, der von jung und alt gleichermaßen verehrt wird. Aber er war immer unterhaltsam, redegewandt, witzig und hat "Wetten, dass…" geprägt wie kein anderer. Ohne ihn wird die Show eine ganz andere sein. Ich sage es ganz offen: Ich werde Gottschalk vermissen. Aber da ich will, dass "Wetten, dass..." weiterhin existiert, bewerbe ich mich halt hiermit offiziell um den Posten des Moderators. Bevor's sonst keiner macht. Liebes ZDF, bei Bedarf schicke ich gerne Bewerbungsunterlagen zu.

Hape Kerkeling: Fairerweise muss man sagen, dass Hape Kerkelings einziges "Verdienst" in dieser Woche sein 47. Geburtstag ist. Darauf braucht er sich nun wirklich nichts einzubilden. Allerdings ist sein Wiegenfest eine hervorragende Gelegenheit, den vielleicht besten deutschen Entertainer unserer Zeit zu würdigen. Hape ist ein grandioses Allroundtalent, noch dazu ein begnadeter Schauspieler. Seine vielfältigen Kunstfiguren wie Horst Schlämmer oder Siegfried Schwäbli sind kult, seine Filme wie "Willi und die Windzors", "Samba in Mettmann" und "Isch kandidiere" Paradebeispiele für guten deutschen Humor. Wer dafür einen Beweis haben will, braucht nur mal Unterschichten-Fäkalhumor wie den von Mario Barth mit Hapes feiner Comedy vergleichen. Ende der Debatte. Alles Gute, Hape!

Klickt euch durch unsere Galerie der zehn lustigsten Hape-Szenen. Viel Spaß!

Flop:

Johnny Depp: Na gut, ich will mal nicht so sein. Niemand zahlt gerne Steuern, und Johnny Depp müsste vermutlich als gut bezahlter Filmstar jährlich ein hübsches Sümmchen abdrücken. Aber muss er sich deswegen gleich damit brüsten, dass er das Steuersystem in seinem Gastland Frankreich austrickst und dort keinen müden Cent an Steuern abdrückt? Ich finde: Braucht's nicht! Zumal die Franzosen das Geständnis von Herrn Depp auch nicht allzu gerne hören dürften.

Nadja Anna Gina Lisa Prinzessin von Anhalt, Herzogin zu Sachsen und Westfalen, Gräfin von Askanien: Was soll man zu ihr noch sagen? Bis vor wenigen Tagen kannte man die Trägerin dieses komplizierten Namens noch als Gina-Lisa Lohfink, gelerntes It-Girl aus Leidenschaft. Sie führte ein bequemes Leben – hier einmal ein Auftritt als dralles Maskottchen auf der Sex-Messe, da mal ein gemeinsames Video mit Busenfreundin Loona inklusive einem Pseudo-lesbischen Liebesgeständnis zu Marketingzwecken. Alles also in geregelten Bahnen. Bis sich Frederic von Anhalt, seines Zeichens selbst ein adoptierter Fürst, ihrer erbarmte und sie zu seiner Adoptivtochter machte. Nun ist Gina-Lisa Mitglied des alten Adels und wird über kurz oder lang Hollywood unsicher machen. Verrückte Geschichte? Aber hallo! Wartet erst einmal ab, bis Gina-Lisa mit Kate Middleton die angesagtesten Partylocations Londons unsicher macht. Also ehrlich – der Adel ist auch nicht mehr das, was er mal war.


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