Von Nils Reschke 0
Hamburger SV

Der nächste Schock für Rafael van der Vaart: Verletzt ausgewechselt!

Eigentlich heißt es ja „Pech in der Liebe, Glück im Spiel“ – doch bei Fußballer Rafael van der Vaart trifft das so nicht zu.


Für großen Wirbel und einem Rauschen im Blätterwald sorgte zum Jahresanfang das Ehe-Aus des Fußballers vom Hamburger SV mit Sylvie van der Vaart. Man musste fast schon das Gefühl haben, die ganze Hansestadt fühlt mit und steht unter Schock. Denn dort war das niederländische Paar beliebt wie kaum ein zweites.

Derzeit bereitet sich der HSV im fernen Abu Dhabi auf die Rückrunde vor. Die beste Gelegenheit eigentlich, auf andere Gedanken zu kommen. Doch das Pech klebt Rafael van der Vaart derzeit einfach am Spiefel.

Am 20. Januar startet der Hamburger SV mit einer Partie beim 1. FC Nürnberg in die Rückrunde der Bundesliga. Rafael van der Vaart hat bis hierhin hart geschuftet für ein Comeback, tat alles, die privaten Probleme auszublenden. Doch in einem ersten Testpiel gegen FK Lokomotiv Taschkent war für den Spielmacher des HSV die Partie nach einer guten halben Stunde bereits beendet.

Der niederländische Nationalspieler musste verletzt vom Platz. Jetzt zittern sie in Hamburg also wieder, ob ihr Spielmacher rechtzeitig zum Rückrundenauftakt fit werden wird, nachdem er dem HSV zuletzt bereits sechs Wochen wegen eines Muskelfaserrisses nicht zur Verfügung gestanden hatte.

„Ich glaube, es ist nicht so schlimm“, gab van der Vaart nach der Partie zumindest ein klein wenig Entwarnung. „Ich gehe von einer Oberschenkelzerrung aus. Es ist nicht dieselbe Stelle wie beim letzten Mal“, beruhigte er alle Fans des HSV.

Eine genaue Diagnose steht noch aus.  Bislang ist nur die Rede von „muskulären Problemen im rechten Oberschenkel“. Bis zum 10. Januar weilt der HSV noch in Abu Dhabi. Und dann? „Ich habe keine Angst, nach Hause zurückzukehren“, sagt Rafael van der Vaart. Er hoffe natürlich, „dass die Leute meine Privatsphäre respektieren und es deshalb auch nicht so schlimm wird“. Vom Glück im Spiel kann jedenfalls aktuell auch nicht die Rede sein.


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