Von Mark Read 0

Der nächste große Schritt im Kachelmann-Prozess


Wieder war die Öffentlichkeit vom Prozess ausgeschlossen. Grund hierfür war die Vorführung der Befragung der Schweizer Geliebten Kachelmanns. Diese hatte von ihrem Recht Gebrauch gemacht, als Schweizerin nicht vor einem deutschen Gericht erscheinen zu müssen. Aus diesem Grund musste die Strafkammer samt Staatsanwalt und Verteidigung in die Schweiz reisen, wo letzten Endes die Vernehmung Schweizerin am 15.02. stattfand. Nun wurde die aufgezeichnete Vernehmung vorgeführt, von der jedoch sämtliches Publikum ausgeschlossen war. Über den Inhalt der Aussage der Schweizer Medienschaffenden ist jedoch bisher nichts bekannt. Man weiß jedoch, dass die Kachelmann Verteidigung weitere Beweisanträge gestellt hat. Man möchte die Hamburger Zeugin Viola S., eine ehemals sehr enge Freundin Kachelmanns, als Zeugin berufen sowie deren Vereinbarung mit dem Burda-Verlag einsehen. Bei selbigen hatte sie an einem Artikel über Kachelmann in einer Illustrierten mitgearbeitet und beschrieben wie sehr sie oft von ihm enttäuscht wurde. Des weiteren wünscht die Verteidigung noch einmal den Therapeuten und Traumatologen als Zeugen aufzurufen, da sie ihm vorwirft, Fakt und Fantasie nicht trennen zu können. Zuletzt wünscht man, dass die Aussageverweigerung Alice Schwarzers zu Gunsten von Jörg Kachelmann gewertet wird. Nach Aussage des Traumatologen, hatte dieser mit Alice Schwarzer nicht über Kachelmann oder Fakten aus dem Prozess gesprochen. Die Verteidigung meint jedoch in den Artikeln Alice Schwarzers in der Bild Zeitung einige Information herauszulesen, welche die Feministin nur von dem Traumatologen haben könne. Aufgrund ihrer Aussageverweigerung allgemein wie auch zu diesem Thema, möchte man ihr Schweigen positiv für Jörg Kachelmann ausgelegt haben.


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