Von Stephanie Neuberger 0
Sat 1 Spielfilm

"Der Minister": Gute Quote für Politsatire

Am Dienstag schickte Sat 1 "Der Minister" an den Start und erzielte mit der Politsatire, die offensichtlich an die Geschichte von Karl-Theodor zu Guttenberg angelehnt war, eine hervorragende Quote. In den Hauptrollen waren Kai Schumann und Alexandra Neldel zu sehen.


Mit "Der Minister" konnte Sat 1 endlich wieder einen Quotenerfolg feiern. Am Dienstag sahen mehr Zuschauer zu, als es in letzter Zeit für den Sender der Fall war. Mit der Politsatire lockte der Sender die Zuschauer. Die Geschichte von Franz Ferdinand von und zu Donnersberg, der sich selbst in der Politik sieht und mit Hilfe seines Kumpels und Ghostwriters auch geht, nimmt natürlich den Skandal um die Plagiatsaffäre von Karl-Theodor zu Guttenberg auf die Schippe.

Auch die Ähnlichkeit der Hauptdarsteller Kai Schumann und Alexandra Neldel zu den lebenden und bekannten Vorlagen ist sicherlich kein Zufall. Für Sat 1 war "Der Minister" ein voller Erfolg. Denn vor allem das junge Publikum schaltete gerne ein. Mit 4,44 Millionen Zuschauern und dementsprechend einem Marktanteil von 14 Prozent sicherte sich die Satire eine gute Quote. Tatsächlich erreichte die Sendung einen Tagessieg in der Zielgruppe der jungen Zuschauer. Außerdem lag der Marktanteil laut Medienberichten deutlich höher als Sat 1 zuletzt gewohnt war.

Auch nach der Politsatire blieben viele Zuschauer dem Sender treu. Die anschließende Dokumentation "Abgeschrieben – Die Guttenberg-Story" sahen immerhin noch über 2 Millionen Zuschauer.

Mit "Der Minister" zeigt Sat 1, dass auch in der Primetime mit ihnen zu rechnen ist und sie gute, witzige Spielfilme, die Zuschauer anziehen, immer noch können. Auch wenn die Quote für die Satire gut war, musste sich der Spielfilm dem ARD geschlagen geben. Das Erste konnte mit seinem Programm noch mehr Zuschauer anlocken als Herr von und zu Donnersberg.


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