Von Milena Schäpers 0
Gandalf

Der Hobbit: Ian McKellen über den Prostatakrebs und „Gandalf“

Ohne ihn als „Gandalf“ wäre der Film „Der Hobbit“ nicht möglich gewesen. So Schockierend war auch die Nachricht, dass der Darsteller Ian McKellen an Prostatakrebs leidet. Nun sprach er über seinen Kampf gegen den Krebs und warum die Rolle als Gandalf erst nicht annehmen wollte.


Ian McKellen ist von Haus aus ein fröhlicher Mensch. Auf Premieren lächelt er ehrlich und aufgrund seiner jahrelangen Rolle in der Fantasy-Reihe „Der Herr der Ringe“ als Gandalf ist in den Köpfen der Menschen als besonders sanftmütig zu schreiben. Umso größer der Schock, als der 73-Jährige kurz vor der Premiere von „Der Hobbit“ bekannt gab, dass er bereits seit 6 Jahren an Prostatakrebs leide.

Doch bald stellte der Schauspieler klar, dass er nicht behandelt werden müsste und sich lediglich regelmäßigen Untersuchen unterziehen werde. Er erklärte seine Form des Krebs in der „Daily Mirror“.

"Es ist, als ob man auf das Ergebnis eines HIV-Tests warte. Du denkst nach, ob es das gewesen sein könnte. Man muss die Krankheit beobachten und darauf achten, dass sie sich nicht ausbreitet.", erzählte er über den Tag, als er von dem Krebs erfuhr.

Eigentlich wollte McKellen nicht noch einmal die Rolle seines Lebens „Gandalf“ spielen. „Mein Kontra war, ob ich wirklich noch einmal 18 Monate in Neuseeland leben möchte“, so der gebürtige Engländer. „Und das in meinem Alter, wo ich etwas anderes machen könnte, als eine Rolle zu spielen, die ich bereits gespielt habe.“

Aber eine Kollegin überzeugte ihn – zum Glück - davon. „Sie sagte: Alle Kinder wollen, dass du den Film machst. Du wirst es für sie machen müssen. Und dann dachte ich: Oh, das stimmt, ich mache es.“

Für ihn kam jedoch noch ein anderer Grund dazu. „Ich wollte niemand anderes Gandalf spielen sehen. Es ist meine Rolle.“

Wir sind uns sicher, dass sich auch kein Fan jemand anderes als Gandalf vorstellen könnte.


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