Von Mark Read 1

Der Graf: Privat durchaus mal oben mit


Das letzte Jahr war für die deutsche Band Unheilig überaus erfolgreich. Mit ihrem Album „Große Freiheit“ gelang ihnen der Einstieg in die deutschen Verkaufscharts von Null auf Platz eins und auch ihre Hit wie „Geboren um zu leben“ oder „Winterland“ hielten und halten sich hartnäckig auf Spitzenplätzen der Charts. Dabei ist die Band nicht neu, sondern besteht bereits seit mehr als zehn Jahren.

Das herausstechendste und damit auch bekannteste Mitglied der Band Unheilig ist dabei zweifelsfrei der Sänger, der sich selbst den Namen „Der Graf“ gegeben hat. In einem Interview ließ der Graf nun einmal die letzten zehn Jahre der gemeinsamen Zeit als Unheilig an sich vorüber ziehen und gab auch zu, dass er sich in den letzten zehn Jahren enorm verändert hat. So sei er inzwischen freier, offener und vor allem mutiger geworden, was seine Lieder und vor allem die Texte anbetrifft. Eine sehr positive Entwicklung, wie der Sänger betonte. „Vor zehn Jahren hätte ich mich sicher nicht getraut, einfach mal „Ich liebe Dich“ zu singen. In meinen Liedern verarbeite ich sozusagen mein Leben, direkt und ungeschminkt. Ob das der Tod meines bestens Freundes ist oder andere Erlebnisse. Ich schreibe quasi ständig an einem vertonten Tagebuch.“

Doch wer glaubt, dass der Graf durch seine Bekanntheit nun auch überall und ständig erkannt werden würde, der irrt. Vielmehr legt der Sänger der Band Unheilig extremen Wert darauf, dass sein Privatleben von seinem Leben als öffentliche Person vollkommen abgegrenzt ist. „Wie viele wissen, grenze ich mein Privatleben komplett von meinem künstlerischen Leben ab, darum ja auch das Pseudonym „Der Graf“, die Klamotten und der Bart. Als Graf sehe ich eben so aus und privat trage ich auch Jeans und T-Shirt wie alle anderen auch. Wenn keine öffentlichen Termine anstehen, kann es auch mal vorkommen, dass ich mich eine Woche lang nicht rasiere, also weder auf dem Kopf noch am Kinn. Das ist nicht nur bequem, sondern auch sehr erholsam für die Haut. Es kann nämlich durchaus auch mal weh tun, sich jeden Morgen den Schädel zu rasieren.“


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