Von Mark Read 0
Neuer Film

"Der Diktator": Sacha Baron Cohen, wie ihn die Fans lieben - politisch inkorrekt

Als Ali G. nahm er die Gangsta-Rapper aus dem Ghetto auf's Korn, als kasachischer Journalist Borat persiflierte er den "American Way of Life". Und jetzt wendet sich Sacha Baron Cohen mit gewohnt derbem Humor all den Gaddafis und Mugabes dieser Welt zu. Sein neuen Film heißt: "Der Diktator"!


In seinem neuen Film "Der Diktator" lotet Kult-Komiker Sacha Baron Cohen wieder einmal die Grenzen des guten Geschmacks aus. Diesmal verkörpert der Brite den despotischen Herrscher General Aladeen, der sich mit Händen und Füßen dagegen sträubt, in seinem Staat die Demokratie einzuführen. Es verschlägt ihn dann aber in den kapitalistischen Westen, genauer gesagt nach New York, wo er den American Way of Life durchaus zu schätzen lernt.

Schon jetzt ist abzusehen, dass es wieder einen medialen Aufschrei geben wird, wenn "Der Diktator" am 17. Mai in den Kinos anläuft. Sacha Baron Cohen ist das alles aber schon gewohnt. Schließlich spielt kaum einer so geschickt mit der politischen Inkorrektheit wie er. In seiner Rolle als "Borat" im gleichnamigen Film brachte er beispielsweise gleich zwei Staaten gegen sich auf, die sich unvorteilhaft dargestellt sahen: Die USA und Kasachstan. Dass sich Millionen Kinozuschauer weltweit die Bäuche vor Lachen hielten, war für ihn wesentlich wichtiger.

Und auch diesmal ist der Erfolg garantiert. Denn wenn arabische Despoten wie Gaddafi oder Assad durch den Kakao gezogen werden, wenn dazu noch Stars wie Megan Fox und Ben Kingsley in einer Nebenrolle auftreten, dann ist für beste Unterhaltung gesorgt. Der Diktator läuft am 17. Mai in den deutschen Kinos an.


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