Von Mark Read 0

Das waren die besten Auftritte beim Eurovision Song Contest 2011


Mit einem Überraschungssieg für Aserbaidschan endete der Eurovision Song Contest 2011 in Düsseldorf am Samstagabend. Titelverteidigerin Lena landete auf einem respektablen zehnten Platz. Zeit, ein Fazit der spektakulären Show zu ziehen: Welche Künstler konnten besonders überzeugen, welche Darbietungen waren die besten?

Es war eine bunte, spritzige Show voller Emotionen und mit zahlreichen Knalleffekten. Es gab viele Überraschungen, nicht nur Aserbaidschan, und auch gestrauchelte Favoriten. Promipool listet die subjektiv betrachtet besten Auftritte des Abends auf.

Top-Auftritte:

1. Lena - Taken By a Stranger (Deutschland)

Auch ohne die schwarz-rot-goldene Brille muss man festhalten: Lena hat einen super Auftritt hingelegt. Sie zeigte sich von ihrer verführerischen, leicht lasziven Seite - ein Image, das perfekt zum Synthiepop von "Taken By a Stranger" passt. Leicht aufreizende Tanzbewegungen und eine im Kondomlook gekleidete Tanztruppe rundeten das sexy Bild ab. Eine runde Sache!

2. Jedward - Lipstick (Irland)

Die irischen Zwillinge waren bereits im Vorfeld als verrückt angepriesen worden, und genau so traten sie auf. Für ihren 80s-Popsong "Lipstick" sprangen sie mit ihren Starkstromfrisuren wie von der Tarantel gestochen über die Bühne und schienen gewillt, die Gesetze der Schwerkraft aus den Angeln zu heben. Man würde es ja gerne differenzierter beschreiben, aber es gibt nun mal nur ein Wort dafür: Verrückt.

3. Zdob si Zdub - So Lucky (Moldawien)

Nicht nur musikalisch stach die funky Ska-Rock-Band mit ihrem lauten Spaß-Statement "So Lucky" aus dem Teilnehmerfeld hervor. Auch die Bühnenshow war die skurillste des Abends: Zdob si Zdub traten mit irrwitzigen Kopfbedeckungen auf, ließen eine Einradfahrerin über die Bühne flitzen und standen keine Sekunde still. So viel geballte Power hat der Eurovision Song Contest wohl selten gesehen. Eine klare Eins!

4. Raphael Gualazzi - Madness of Love (Italien)

Inmitten von Elektro-Nummern, Indiepop und hektischen Dance-Beats musste er einfach auffallen, dieser sympathisch wirkende, leicht zerknautscht aussehende Italiener am Klavier. Mit "Madness of Love" intonierte der 29-Jährige Raphael Gualazzi eine swingende, eingängige Jazzpop-Nummer. Das musikalisch sicherlich anspruchsvollste Stück des Abends kam überraschend weit nach vorne: Am Ende wurde es Platz zwei. Nicht wenige Musikfans sehen in Gualazzi den "wahren Sieger" des Contests.

Welcher Auftritt hat Euch am besten gefallen? Schreibt uns eure Meinung!


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