Von Stephanie Neuberger 0
Promipool-Jahresrückblick

Das war das Filmjahr 2011

Das Filmjahr 2011 bot alles, was das Herz begehrt. Tolle Filme, Skandale, langersehnte Fortsetzungen und das Ende einer Ära. Aber wie jedes Jahr startete auch 2011 mit der Award-Saison. Bereits im Januar werden die Golden Globe Awards verliehen. Dieser Filmpreis ist nicht nur anerkannt, sondern gilt auch als Gradmesser für die Oscars.


Und so war es auch in diesem Jahr. Über einen Golden Globe als bester Hauptdarsteller konnte sich Colin Firth für seine Leistung in „The King’s Speech“ freuen. Beste Hauptdarstellerin wurde Natalie Portman in „Black Swan“. Vor allem Natalie Portman stand im Mittelpunkt der Presse. Nicht nur aufgrund ihrer beruflichen Leistungen, sondern auch weil sie bei den Dreharbeiten ihren Verlobten kennenlernte und ihre Auszeichnungen mit einem runden Babybauch in Empfang nahm.

Im Februar folgte dann die Oscarverleihung, bei der wenig überraschend ebenfalls Colin Firth und Natalie Portman geehrt wurden. Bester Film wurde „The King’s Speech“. Nach der Award-Saison heißt es erstmal wieder durchatmen.

Selbstverständlich liefen jede Woche zahlreiche mal mehr mal weniger gute Filme an. Till Schweiger konnte mit „Kokowääh“ wieder einen Kassenhit liefern und seine Tochter Emma Schweiger wurde für ihre Darstellung im Film gelobt. Ganz offensichtlich hat sie Papas Talent geerbt.

Und so verstrichen die Wochen mit zahlreichen Filmen und Pressekonferenzen. Im April ruhten alle Blicke auf Robert Pattinson, der in „Wasser für Elefanten“ keinen Vampir, sondern den Geliebten von Reese Witherspoon spielt. Fortsetzungen wie „Fluch der Karibik – Fremde Gezeiten“ sowie „Hangover 2“ lockten viele Zuschauer in diesem verregneten Sommer in die Kinos. Auch „Transformers 3“ erhielt viel Aufmerksamkeit. Wobei weniger der Film als vielmehr die neue Hauptdarstellerin Rosie Huntington-Whiteley im Fokus der Aufmerksamkeit stand. Das „Victoria’s Secret“ Model versuchte sich als Schauspielerin und ließ Megan Fox alt aussehen.

Aber das eigentliche Highlight des Sommers war das Ende einer Ära. Die Stars aus „Harry Potter“ verabschiedeten sich nach 10 Jahren als Harry Potter, Ron und Hermine von der Kinoleinwand. „Harry Potter und die Heiligtümer des Todes 2“ wurde lang herbeigesehnt und dennoch sahen Fans diesem Film mit einem lachenden und einem weinenden Auge entgegen. Auch Emma Watson, die als Hermine Granger berühmt wurde, verdrückte auf dem Premierenteppich ein paar Tränen.

Für den Skandal des Jahres sorgte Lars von Trier, der seinen Film „Melancholia“ auf den 64. Filmfestspielen in Cannes präsentierte. Auf der Pressekonferenz sprach er dann Sympathien für den Nationalsozialismus aus und wurde sofort zur Persona non grata. Der Film mit Kirsten Dunst blieb allerdings im Wettbewerb. Dunst erhielt sogar den Darstellerpreis und auch beim Europäischen Filmpreis gewann Lars von Trier für sein filmisches Werk Preise. Seine Äußerungen blieben trotz Entschuldigung und Erklärungsversuche unvergessen.

Der November stand ganz im Zeichen von Vampiren und Werwölfen. Der erste Teil von „Twilight – Breaking Dawn: Bis(s) zum Ende der Nacht“ lockte zahlreiche Fans in die Kinos und wo Robert Pattinson, Taylor Lautner und Kristen Stewart auch auftauchten, herrschte Ausnahmezustand.

Im Dezember gab es dann noch eine Fortsetzung, die beinahe still und heimlich in die Kinos kam. Tom Cruise rettet mit viel Action in „Mission:Impossible - Phantom Protokoll“ erneut die Welt. Obwohl sich der Rummel um die Fortsetzung im Rahmen hielt, konnte der Film zumindest in den USA schon mehrere Millionen Dollar einspielen.

Damit sich der Kreis schließt, wurden im Dezember dann auch die Nominierungen für die Golden Globes 2012 bekanntgegeben.


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