Von Nils Reschke 0
Dschungelcamp 2013

Das große Wiedersehen: Fiona – oder: Wenn Blicke töten könnten

Die imposante Hängebrücke hat ausgedient. Vorerst. Bis dann im Januar 2014 die nächste elf Kandidaten anreisen, um den australischen Busch unsicher zu machen. Und der Dschungel sie.


Wie es sich bei „Ich bin ein Star – Holt mich hier raus“ zu guter, alter Tradition geworden ist, trafen sich alle elf, in diesem Fall durch Nachrücker Klaus Baumgart sogar zwölf Kandidaten zum großen Wiedersehen. Konfrontiert mit den Videoausschnitten und Lästerattacken ging es vor versammelter Mannschaft da weiter, wo es im Dschungelcamp aufgehört hatte: Sie zofften und vertrugen sich, die zwölf Kandidaten. Das dreckige Dutzend ließ nichts unversucht, um sich noch einmal ins Rampenlicht zu stellen.

Das Porno-Paddy es nicht ins Finale geschafft hat, darüber müssen wir im Nachhinein noch dankbar sein. Denn seine Beichte, pornosüchtig gewesen zu sein, war nichts weiter als tolle PR für seine kommende Single, die genau dieses Thema auch behandeln soll. Na klasse! Dass bei Olivia Jones hingegen nicht alles echt ist, wussten wir – nun ja, bis auf Joey Superbrain jedenfalls.

Die ist schließlich Drag Queen und Dschungel-Prinzessin in Personalunion. Aber auch Schauspielerin Claudelle Deckert, die Bronzemedaillensiegerin, outete sich: Ihr Hupen, die wir am letzten Tag noch bestaunen durften, sind auch gemacht. Da bekommt man ja fast den Eindruck, als habe das RTL am Ende nur einen Klon von Helmut Berger ins Camp geschickt. War denn wirklich alles falsch?

Nein, da können wir euch beruhigen. Fiona ist wirklich so, wie sie sich im Dschungelcamp gegeben hat. Und als sie dann einen Zusammenschnitt der besten Lästerattacken vor allem gegen ihre Person zu sehen bekam, wollte sie Olivia Jones und Iris Klein wohl am liebsten an die Gurgel springen. Wenn Blicke töten könnten. Den hilflosen Versuch von Olivia auf eine Verbrüderung schlug das Mager-Model jedenfalls beinhart aus. Dabei geht es doch auch anders. Nachdem Allegra Curtis erst einmal Tacheles gesprochen hatte und meinte, sie sei so sexy wie ein Walfisch, vertrug sie sich wieder mit Katzenmutti Iris.

Die meinte nur trocken: „Es steht 1:1 – und ich hoffe, das bleibt jetzt so.“ Das Schlusswort gebührt deswegen König Joey, lets getty to Joey: „Ich bin jetzt ein Mann geworden.“ Und wir alle, ob Männlein oder Weiblein, müssen ganz, ganz stark sein: Das Dschungelcamp ist nun auch offiziell geschlossen. Bis zum nächsten Jahr.

Alle Infos zu „Ich bin ein Star - Holt mich hier raus!“ im Special bei RTL.de


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