Von Nils Reschke 0
Champions League

Das ganze Ruhrgebiet fiebert dem Einzug ins Achtelfinale entgegen

Die Bayern haben vorgelegt. Jetzt liegt es an Borussia Dortmund und dem FC Schalke 04, entsprechend nachzulegen. Am Mittwochabend in der Champions League ist der Ruhrpott im Einsatz. Die zwei Bundesligisten aus dem Revier haben es dann am fünften Spieltag der Gruppenphase in der Hand, den Münchnern vorzeitig ins Achtelfinale der europäischen Königsklasse zu folgen.


Der BVB ist in der Champions League zu Gast beim niederländischen Meister Ajax Amsterdam. Den Schwarz-Gelben reicht bereits ein Punkt. Die Knappen empfangen zeitgleich ab 20.45 Uhr in der Veltins-Arena die Griechen von Olympiakos Piräus. Schalke braucht einen Sieg, um sicher wie vorzeitig fürs Achtelfinale planen zu können.

Wer hätte das gedacht? Viel jedenfalls fehlte den Dortmundern nicht, dann hätten sie sich schon bei Real Madrid für die K.-o.-Runde qualifiziert. Aber ein Freistoß von Mesut Özil zum 2:2 im Santiago Bernabeu kurz vor dem Abpfiff machte dem BVB damals einen Strich durch die Rechnung. Dennoch: Die Leistung des deutschen Meisters in der Königsklasse ist in dieser schweren Gruppe eigentlich bisher einfach nur als sensationell gut einzustufen. Denn auch bei Manchester City schnupperte man am Sieg. In Amsterdam, wo Kapitän Sebastian Kehl wohl mitwirken kann, fehlt jetzt nur noch ein Punkt. Doch alle Beteiligten sind bemüht, die Konzentration hochzuhalten: „Unsere Ausgangsposition ist solide“, meint etwa Sportdirektor Michael Zorc. „Aber noch fehlt eben der eine Punkt.“ Verliert der BVB sogar, dann droht Dortmund am letzten Spieltag ein echtes „Finale“ gegen Manchester City im Signal-Iduna-Park.

Mit einer tollen Aufholjagd gegen den FC Arsenal und einem 2:2 nach 90 Minuten hat der FC Schalke seine Tabellenführung in der Gruppe B zwar verteidigt. Dennoch bleibt es ganz eng in dieser Gruppe. Als mahnendes Beispiel sei nur vorgerechnet: Verliert S04 sein Heimspiel gegen Olympiakos Piräus und holen die Londoner drei Punkte gegen das bisher ganz schwache Montpellier – dann wäre Schalke nur noch Dritter und das Achtelfinale massiv in Gefahr. Auch, wenn sich Arsenal und Olympiakos im letzten Gruppenspiel gegenseitig im Weg stehen. Die Königsblauen müssen ja ebenso auswärts in Montpellier ran. Neu-Nationalspieler Roman Neustädter verspricht den Fans auf jeden Fall nach dem schwachen 0:2 in Leverkusen: „Die Köpfe sind wieder frei und die Mannschaft ist wieder sehr motiviert. Jetzt heißt es: Gas geben!“


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