Von Mark Read 0
Gomez spielt gegen Frankreich

Darf sich Mario Gomez wenigstens im Nationalteam beweisen?

Das Jahr 2013 hat bisher nicht viel Gutes für Mario Gomez gebracht. Bei Bayern München muss sich der Torjäger mit einem Platz auf der Ersatzbank begnügen, da sein Konkurrent Mario Mandzukic regelmäßig trifft. Im heutigen Länderspiel gegen Frankreich darf sich Gomez aber wohl von Beginn an beweisen.


Ganze 22 Minuten durfte Mario Gomez bisher in diesem Kalenderjahr für die Bayern spielen. Nach langer Verletzung hatte sich der 27-jährige Torjäger Ende 2012 eindrucksvoll zurückgemeldet, doch einen Stammplatz konnte er sich in München nicht erkämpfen. Denn sein Konkurrent in der Sturmspitze, Mario Mandzukic, trifft verlässlich. Da bleibt für Gomez, der 2011 immerhin Bundesliga-Torschützenkönig war, nur der harte Platz auf der Ersatzbank. In die Medien schaffte er es eher durch die Knutsch-Fotos mit dem Unterwäschemodel Carina Wanzung als durch sportliche Glanzleistungen.

Trotzdem weiß natürlich auch Nationaltrainer Joachim Löw um die Stärken des Bayern-Angreifers. Er wird ihn deshalb wohl heute im ersten Länderspiel des Jahres von Beginn an stürmen lassen. Denn schließlich geht es im Stade de France in Paris gegen den "Erzrivalen" aus Frankreich, gegen den es in der Vergangenheit schon so manche denkwürdige Partie gab. Anpfiff ist um 21:00 Uhr, die ARD überträgt live ab 20:15 Uhr.

 

Gomez geht mit seiner schwierigen Lage in München ohnehin professionell um: "Was soll der Trainer machen?", fragt er rhetorisch. "Die Mannschaft spielt hervorragend, warum soll er riskieren, das zu gefährden, indem er einen bringt, der lange weg war." Dann versichert er noch treuherzig: "Ich bin nicht beleidigt." Nein, Gomez will sportliche Antworten geben und um seinen Stammplatz kämpfen.

Vielleicht wird er heute Abend in Paris den ersten Schritt tun, indem er im Nationaldress seinen unnachahmlichen Torriecher unter Beweis stellt.


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