Von Jasmin Freiberg 0
Die "Katze" spielt in einem ARD-Krimi

Daniela Katzenberger ermittelt und alle stöhnen auf

Daniela Katzenberger (26) hat sich so sehr über den Beginn ihrer Schauspielkarriere gefreut und wollte allen zeigen, dass sie schauspielern kann. Und jetzt freut sich niemand mit ihr. Außer Mutti Iris Klein (45) vielleicht.

Daniela Katzenberger wird ermitteln

Sieht so eine taffe Ermittlerin aus?

(© Getty Images)

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Alles könnte so schön sein: Jüngst fasste der Reality-Star die Hauptrolle der passenden ARD-Kriminalsendung "Frausche und die Deiwwelsmilsch" ab. Darin soll sie eine pfälzische Sparkassenangestellte spielen, die gerne den Kommissar mimt. Ausgestrahlt werden soll die Serie frühestens 2014, Drehstart ist aber schon am 8. Oktober.

Die "Katze" fängt die jungen Mäuse?

Der ganze Spaß soll eigens für die "Katze" entwickelt worden sein und wahrscheinlich das junge Volk zur ARD locken. Die Leiterin von Film und Kultur des SWR Martina Zöllner sagte über die Rolle, dass sie "überaus blond und gleichzeitig mit außergewöhnlichem Sinn für Zahlen gesegnet, in ihrer pfälzischen Heimat tief verwurzelt und doch immer ein wenig der kapriziöse Fremdkörper" sei. Ach so.

Jedenfalls ging die Empörung darüber erneut in einen Shitstorm über. Sven Martinek (49), der schon in so einigen Kriminalfilmen zu sehen war äußerte sich laut der "Bild" –Zeitung wie folgt: "Als wären wir lediglich textaufsagende Kasper. Es reicht!!!!" Sein Kollege Chris Arend (57) fragte öffentlich: "Wofür haben wir unseren Beruf gelernt, wenn die nur 'Matratzen' nehmen?"

Auch Ingo Naujoks steuert seine Begeisterung bei

Der einstige "Tatort"-Darsteller Ingo Naujoks (51) kommentierte gegenüber der "Bild" das neue Projekt der Katzenberger mit den Worten: "Liest Bushido etwa 'Das Wort zum Sonntag‘? Moderiert Costa Cordalis das 'Heute Journal'? Präsentiert uns Joey Heindle jetzt 'Wissen vor acht'? Und heißt ARD jetzt A-lles R-echt D-ämlich? Also bitte, Frau Katzenberger..."

Vielleicht sind die Schauspieler im Recht, vielleicht spielt aber auch der Neid darüber eine Nebenrolle, dass die "Katze" in ihren Augen nicht so hart dafür arbeiten musste, wie sie. Die Meinungen gehen definitiv auseinander, aber eins ist klar: Am Ende entscheiden die Quoten. Oder war es doch die Qualität?


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