Von Spi Nxc 0

Daniel Radcliffe: Ärger um Harry Potter


 

Schade, dass die aus der magischen Welt um Harry Potter geschmuggelten Gegenstände, die die Hauptdarsteller der Filme um den Zauberschüler heimlich von Set mitgehen ließen, nur im Film funktionieren. Ein Requisit hätte sicherlich derzeit Daniel Radcliff gern funktionstüchtig in seinem Besitz, nämlich den Zeitumkehrer, der es Emma Watson in ihrer Rolle als Hermine Granger ermöglichte, an zwei Orten zur gleichen Zeit zu sein. Zugegeben, ein wenig Stress bringt dies schon mit sich, doch sicherlich nicht so viel, wie derzeit der junge Schauspieler Ärger hat.

Der Harry Potter Darsteller ist nämlich derzeit Auslöser eines Streits zwischen den Produzenten der Harry Potter Filme und denen des Broadways, wo Daniel Radcliff seit dem 26. Februar in dem Musical „How to succeed in business without really trying“ auf der Bühne steht. Dumm nur, dass das Stück noch bis zum 6. November läuft, Daniel Radcliff aber am 7. November zur Premiere des letzten Teils der Harry Potter Filme „Harry Potter und die Heiligtümer des Tode“ nicht auf der Musicalbühne, sondern auf der Premiere des Films anwesend sein sollte.

Entsprechend ungehalten ist nun Warner Bros., die eine Premiere mit anschließender Presse Tour wohl kaum ohne den Hauptdarsteller machen können. „Warner Bros. ist außer sich vor Wut, dass Radcliffe sich für den Broadway verpflichtet hat, obwohl er doch Harry Potter promoten sollte. Das ist der finale Film, es ist also eine große Sache. Eine große Weltpremiere ist geplant, genauso wie eine US-Premiere und eine Pressetour. Sie können das absolut nicht ohne ihren großen Star machen.“

Aber auch am Broadway ist man nicht gewillt, ohne Daniel Radcliff an den betreffenden Abenden auszukommen, es sei denn, Warner Bros. würde den jungen Star sozusagen „freikaufen“. Dafür soll Warner die gesamten Plätze des Theaters einkaufen in der Zeit, in der der Harry Potter Darsteller abwesend ist. In Zahlen ausgedrückt kostet es die Produktionsfirma für fünf Tage satte 500.000 Dollar. Wie es scheint, haben diese jedoch keine andere Wahl, es sei denn, sie finden doch noch eine Möglichkeit, den Zeitumkehrer auch in der realen Welt funktionieren zu lassen.


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