Von Mark Read 0
Daniel der Zauberer

Daniel Küblböck ist stolz auf seinen "schlechtesten Film aller Zeiten"

Als flippiger DSDS-Kandidat wurde Daniel Küblböck 2003 bekannt. Kurz darauf versuchte er auch im Filmgeschäft sein Glück. Allerdings fiel "Daniel, der Zauberer" gnadenlos durch - was Küblböck heute aber gar nichts mehr ausmacht.


Das waren damals wilde Zeiten. Vor etwa zehn Jahren sang sich der damals 18-jährige Daniel Küblböck als quietschbunte Hupfdohle in die Herzen der DSDS-Zuschauer. Er war der heimliche Star der ersten Staffel, obwohl er sie nicht gewann. Mit Hits wie "You Drive Me Crazy" und seinem ersten Album "Positive Energie" feierte er im selben Jahr große Erfolge.

2004 wollte er es dann im Filmgeschäft versuchen und produzierte den halbdokumentarischen Spielfilm "Daniel, der Zauberer", in welchem er sich selbst spielte. Der Streifen kam im August 2004 in die Kinos und floppte gnadenlos. Schon damals wurde der Film von den Kritikern verrissen, und hat im Laufe der Jahre kaum in der Gunst zulegen können.

Küblböck selbst nimmt die ganze Sache aber heute mit Humor. Als Gast in der ZDF-Talkshow von Markus Lanz gestern brüstete er sich sogar damit, einen furchtbar schlechten Film gemacht zu haben. Als der Moderator mit dem ebenfalls anwesenden Sky du Mont über dessen schwierige Karriere-Anfänge sprach und dass er damals einige schlechte Film drehen musste, schaltete sich Küblböck mit ein.

"Aber nicht so schlecht wie mein Film", verkündete der einstige Zauberer. "Der ist erst letztens in Amerika zum schlechtesten Film aller Zeiten gewählt worden. Und das schafft nicht jeder!" Die Lacher des Publikums hatte er damit auf seiner Seite. Bereuen dürfte es Küblböck übrigens nicht, dass er den Durchbruch im Filmgeschäft nicht geschafft hat. Er hat sich längst von seinem Teenie-Image gelöst und singt mittlerweile künstlerisch anspruchsvolle Chansons.


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